Kritik | The Rasmus von „The Rasmus“

Küstler:
The Rasmus
Redaktions-Wertung:
Titel:
The Rasmus
Release:
20. April 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Rund vier Jahre lang war es still um Finnlands erfolgreichsten Rockexport, The Rasmus. Am 20. April melden sie sich nun endlich mit ihrem achten Album zurück und gehen direkt im Anschluss auf Tournee. Songmaterial haben sie dafür auf jeden Fall genug. Zu ihren größten Hits zählen schließlich nicht nur „In The Shadows“, „First Day Of My Life“ oder „Guilty“. Wenn es nach Lauri, Pauli, Eero und Aki geht, dürften gern noch ein paar Nummern von der neuen Scheibe „The Rasmus“ mit dazu kommen.

Allerdings ist dem Quartett auch bewusst, dass vier Jahre Auszeit nicht ohne sind und viele vielleicht den Glauben an ein weiteres Album der Band verloren haben. „Zwischenzeitlich hatte ich schon den Eindruck, dass ich noch verrückt werde von der ganzen Warterei. Eigentlich war es schon immer unser Ansatz, produktiver zu sein als in den letzten Jahren, insofern werden wir uns ab sofort auch wieder mehr darauf konzentrieren, neue Songs zu schreiben und zu veröffentlichen“, so Lauri. Nach mehr als 3,5 Millionen verkauften Alben musste eine Kreativpause aber einfach sein.

Die sah diesmal allerdings etwas anders als sonst aus. Bei „The Rasmus“ war das Quartett erstmals wieder allein für jedes Detail, jede Note und jedes Arrangement verantwortlich. Während der Aufnahmephase hatte die Band allerdings nicht mal ein Label. „Schließlich fassten wir letzten Sommer einfach den Entschluss, uns zwei Monate zu nehmen, um neue Songs zu schreiben – und zwar jeden Tag. Als wir dann zehn gute Songideen hatten, riefen wir unseren alten Freund und Produzenten Martin Hansen an und fuhren mit dem Boot rüber zu ihm nach Schweden, um dort mit ihm ins Studio zu gehen“, sagt Sänger Lauri. Und dann ging eigentlich alles ganz schnell und stressfrei.

„The Rasmus“ ist somit ein Album geworden, das seinen Vorgängern in nichts nachsteht. Der Sound ist allerdings etwas weniger düster und klingt deutlich gereifter. Hitpotenzial ist trotzdem definitiv vorhanden. Scheint, als hätte die vierjährige Pause wirklich ihre Spuren hinterlassen. Einen ersten Vorgeschmack darauf liefert die Single „I’m A Mess“, die seit dem 13.04. zu haben ist.

Im Mai werden The Rasmus im Rahmen ihrer Tour auch nach Deutschland kommen:

THE RASMUS live:

09.05. Hamburg, Grünspan
10.05. Berlin, Columbia Club
14.05. München, Backstage Werk
18.05. Köln, Gloria

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