Kritik | The Best of Ash von „Ash“

Küstler:
Ash
Redaktions-Wertung:
Titel:
The Best of Ash
Release:
25. November 2011
LeserInnen-Wertung:
Genre:

19 Killer Tracks. Die liefern Ash ihren Hörern und Fans von British-Pop auf „The Best of Ash“, einer Sammlung von Songs aus den letzten 18 Jahren. Denn so lange gibt es das irische Trio (bzw. ehemalige Quartett) schon. Tim, Mark und Rick haben die Band in jungen Jahren gegründet und seitdem sechs Studioalben sowie etliche Singles veröffentlicht. 2007 haben die drei Jungs dann verkündigt, dass sie keine weiteren Alben, sondern nur noch Singles auf den Markt bringen werden.

Das heißt aber nicht, dass Ash getrennter Wege gehen. Nein, ihr Statement ist vielmehr als logisches Zugeständnis an die veränderte Infrastruktur des Musikkonsums zu verstehen, der heute ja zumeist über den Download einzelner Songs funktioniert. Ash wollen deshalb hauptsächlich nur noch Compilations veröffentlichen und damit kann man wohl ganz gut leben. Allerdings brechen sie nun ihre eigenen Regeln und präsentieren ein Best Of-Album.

Mit „The Best of Ash“ bietet die Band eine schöne Zusammenstellung und verewigt Stücke wie „Wild Surf“ (aus dem Top-10-Album „Nu-Clear Sounds“ von 1998) und die UK-Top-10-Singles „Orpheus“, „Clones“ und die Ballade „Star-Crossed“ auf einem Rohling. Ebenso Lieder wie „Goldfinger“ oder „Jack Names The Planets“ ( in einem Re-Recording). Damit also Highlights aus allen bisherigen Alben (wenn man „Trailer“ nicht mitzählt).

Dabei zeigt sich allerdings auch, das Ash mit „1977“ eines ihrer bislang stärksten und besten Alben abgeliefert haben. Die Nachgänger-Alben konnte nicht ganz so viele einprägsame Stücke hervorbringen, zeichnen aber ebenso ein Bild von den Höhen und Tiefen der Band. Denn bei Ash war nicht alles immer rosig. Die Jungs mussten viel Eigeneengagement beweisen, um dorthin zu kommen, wo sie heute sind. Schön ist aber, dass sich dieser Einsatz wirklich gelohnt zu haben scheint!

Tracklisting: Ash „The Best Of Ash“

01. Girl From Mars
02. Kung Fu
03. Angel Interceptor
04. Goldfinger
05. Oh Yeah
06. A Life Less Ordinary
07. Wild Surf
08. Shining Light
09. Burn Baby Burn
10. Walking Barefoot
11. Sometimes
12. Clones
13. Orpheus
14. Star-Crossed
15. You Can’t Have It All
16. Twilight Of The Innocents
17. Return Of White Rabbit
18. Arcadia
19. Jack Names The Planets(2011 Re-Recording)

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