Kritik | Summer On Air Vol. I

Küstler:
Various
Redaktions-Wertung:
Titel:
Summer On Air Vol. I
Release:
08. Juli 2011
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Auch wenn man es rein wettertechnisch nicht so ganz glauben will – es ist Sommer! Eigentlich sollte man also sorgenlos am Badesee liegen, in den blauen, wolkenlosen Himmel starren, Grillabende veranstalten und laue Sommernächte genießen. Wer dafür noch nicht so ganz in Stimmung ist, dem will jetzt eine neue Reihe auf die Sprünge helfen: SUMMER ON AIR Vol. 1. Ein 2-CD-Set, das sowohl für den Strand als auch die Party danach die richtige Musik bietet und „100% Schlechtwetter-Resistent“ sein soll. Und zwar mit ingesamt 40 Titeln, die kreuz und quer zusammengewürfelt sind.

CD 1 trägt den Titel „At The Club“ und ist etwas temporeicher angelegt. Dabei treffen aktuelle Hits wie „A Night Like This“ von Caro Emerald und „Barbra Streisand“ von Duck Sauce auf leicht eingestaubte Songs à la „I Wanna Dance With Somebody“ von Whitney Houston, „Sweat“ von Inner Circle oder „It’s Like That“ von Run-DMC vs. Jason Nevins. Eine etwas ungewöhnliche Mischung, die nicht immer richtig Sinn zu machen scheint. Nicht unbedingt jeder Song klingt nach Sommer, Sonne, Strand und Meer. Klassiker von The Monkees „I’m A Believer“ oder Bill Haley & his Comets sind dennoch gute Stimmungsmacher, die auch bei heißen Temperaturen funktionieren.

Auf CD 2, „At The Beach“, werden ruhigere Töne angeschlagen. Mit Aloe Blacc „Loving You Is Killing Me“, „Baby, I Love Your Way“ von Big Mountain, „Sunshine Reggae“ von Laid Back oder The Flying Pickets mit „Only You“. Es überwiegen ältere Titel, wobei man auf Songs wie „Follow Me“ von Uncle Kracker oder „Aicha“ von Outlandish auch verzichten hätte können. Es sind zwar chillige Nummern, aber da hätte es bessere Alternativen gegeben. Perfekt zum Sommer-Soundtrack für den Strand passen dagegen „Tag am Meer“ von den Fantastischen Vier, „Summer Dreamin'“ von Kate Yanai oder „California Dreamin'“ von Barry McGuire with The Mamas & The Papas. Dennoch wäre da sicher mehr möglich gewesen.

So kann die erste Ausführung von „SUMMER ON AIR“ nicht ganz überzeugen. Die Zusammenstellung der einzelnen Songs ist ausbaufähig, Sommerfeeling kommt nicht unbedingt bei jedem Titel auf. Wer aber eine unbeschwerte Untermalung für die nächste Beachparty sucht und gern auch ältere Nummern hört, könnte mit Vol. 1 dieser Reihe vielleicht an der richtigen Adresse sein. Man darf gespannt sein, wie die Fortsetzung wird!

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