Kritik | Stay The Night von „James Blunt“

Küstler:
James Blunt
Redaktions-Wertung:
Titel:
Stay The Night
Release:
22. Oktober 2010
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Nachdenklich, charismatisch, melancholisch – Schmusebarde James Blunt hat mit seinen sanften Songs schon so einige Frauenherzen zum Schmelzen gebracht. Jetzt meldet er sich nach drei Jahren kreativer Schaffenspause mit seinem neuem Album „Some Kind Of Trouble“ zurück und präsentiert die erste Single „Stay The Night“, die es direkt zur Titelmelodie der Sat.1-Serie „Hand aufs Herz“ geschafft hat.

Kein Wunder. Die Gitarre bei „Stay The Night“ erinnert an die Leichtigkeit eines Jack Johnson, entführt gedanklich auf eine Sommerwiese oder ans Meer. Überall dahin, wo wir bei den kühlen Temperaturen vor der Haustür lieber wären. Ein Talent, dass Blunt bereits mehrfach unter Beweis gestellt hat, denn schon bei „Same Mistake“ oder „Carry You Home“ träumte man sich in die Ferne und verfiel der außergewöhnlichen Stimme des Briten.

Wieder zaubert er scheinbar mühelos eine Melodie, die im Kopf bleibt. Eine seichte Nummer, die harmlos erscheint, sich dann aber zu einem echten Radio-Hit mausert. Vielleicht liegt es daran, dass Ryan Tedder und Steve Robson an der Single mitgeschrieben haben. Bislang war Blunt nämlich ausnahmslos als Solo-Songwriter unterwegs und auch erfolgreich. Das Wagnis hat sich aber gelohnt, denn die Premiere macht sich akustisch bemerkbar: James Blunt klingt federleicht und hat diese gewisse Traurigkeit abgelegt, die auf seinen letzten beiden Alben vorherrschend war. Das macht Lust auf „Some Kind Of Trouble“ und auch auf seine kommende Tournee, die ihn im kommenden März nach Deutschland führen wird.

Die Maxi beinhaltet neben einer Radio- und einer Acoustic-Version auch noch zwei Remixe, die Geschmackssache sind. Als Bonus kann das neue Video zu „Stay The Night“ bewundert werden.

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