Kritik | Sons Of Midnight von "Sons Of Midnight"

Küstler:
Sons Of Midnight
Redaktions-Wertung:
Titel:
Sons Of Midnight
Release:
09. März 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Brisbane im Nordosten Australiens ist schön. Für fünf junge, lebenshungrige Musiker allerdings etwas zu schön. Prosperierende Erdölindustrie, die renommiertesten Hochschulen des ganzen Landes, fast ganzjährig paradiesische Witterungsverhältnisse und nicht zuletzt eine lebhafte Musikerszene. Ideal für einen sehr viel versprechenden Rockpop-Export namens Sons Of Midnight. Mit dem gleichnamigen Album haben die Jungs am 9. März ihr lang erwartetes Debüt veröffentlicht und stilecht losgelegt!

Schon im letzten Jahr konnten die Sons Of Midnight vom hinter vorgehaltener Hand gehandelten Geheimtipp zu einer der heißesten Newcomergrößen avancieren. Frontmann Conrad Sewell, die Gitarristen Matt Copley und Peter Tep, Bassist Mitchell Lewis sowie Drummer Maui Manu haben das deutsche Publikum im vergangenen Herbst während ausgesuchter Clubshows als gefeierter Support von Größen wie Simple Plan, Avril Lavigne und The Gipsy & The Cat in ihren Bann zogen.

Fast zweieinhalb Jahre waren die Sons Of Midnight rund um den Globus unterwegs. Sie mussten einfach aus Queensland raus. Auch, um neue Inspiration für ihren Erstling zu sammeln. Fast 30 Monate ließen sie sich in der Ferne treiben, davon alleine eineinhalb Jahre in Los Angeles, New York und Europa. Von City zu City, Hotel zu Hotel, Nacht für Nacht. Immer auf der Suche nach dem richtigen Sound, den richtigen Worten, den richtigen Songs, die sie schließlich zusammen mit Producer und Co-Composer Martin Hansen gefunden haben. Mit deutlich hörbarem Erfolg, wie Tracks wie „Hard To Love You“, „It Was Worth It“ oder „Saints And Sinners“ demonstrieren.

Wir haben die ganze Zeit nur aus dem Koffer gelebt“, erinnert sich Conrad. „Hin und wieder mal einen Gig gespielt, um nicht aus der Übung zu kommen und einfach nur geschrieben, geschrieben, geschrieben.“Der Großteil des Albums ist dabei im W-Designhotel in Hollywood entstanden. Geprobt wurde im Raum Nr. 921, wo die Jungs eine nahezu kreative Magie gespürt haben. Urpsprünglich wollten sie die Zimmernummer deshalb zum Titel ihres Debüts machen. Letztlich ist es dann aber doch der Bandname geworden und das ist auch gut so. „Er sagt genau das aus, was einen erwartet“, so die Jungs.

Magie im Spannungsfeld zwischen Rock und Pop. Mit Einflüssen, so vielfältig wie die fünf SOM-Members selbst. „Wir schreiben über das, was wir erleben. Uns bewegen zum größten Teil Emotionen, die von Beziehungen herrühren“, so die Sons Of Midnight. Das sollte man nicht verpassen!

Support Tour bei Livingston:

23.04. – Köln
24.04. – Hamburg
26.04. – Frankfurt
27.04. – Stuttgart
28.04. – Berlin

In „Sons of Midnight“ reinhören könnt ihr übrigens hier:

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