Kritik | Snapshots von „Kim Wilde“

Küstler:
Kim Wilde
Redaktions-Wertung:
Titel:
Snapshots
Release:
26. August 2011
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Pop,

Eine Ohrwurmsammlung aus fünf Jahrzehnten

Sie leben immer noch und man verarbeitet sie überall wo man sie gebrauchen kann: Die 80er! Und eine darf da nicht fehlen: Kim Wilde. 1981 landete sie mit „Kids in Ameria“ einen Hit und wurde mit 20 zum Star. Sie war schon mit Musikern wie Michael Jackson und David Bowie auf Tour. Als Landschaftsgärtnerin, Autorin und zweifache Mutter ist sie praktisch Multitalent und produziert immer noch Musik, die nicht nur bei eingefleischten Fans ankommt. Seit über drei Jahrzehnten im Showbusiness hat sie elf Alben und mehr als 30 Singles auf den Markt gebracht. Ihr neues Album „Snapshots“ ist eine Sammlung aus Coverliedern aus den letzten Jahrzehnten Popmusik. Wir kennen sie sicher fast alle. Daher trällern wir mit, und lassen uns mal wieder in den Bann der mittlerweile 51-jährigen britischen Popsängerin ziehen, die immer noch eine überzeugende Stimme hat.

Der wilde Punk der Siebziger ist vertreten: The Cure oder Buzzcocks „Ever fallen in love with someone“. Die Achtziger dürfen natürlich auch nicht fehlen. So klingt die Version von „To France“ von Achtziger-Jahre-Synthesizer-Wunder Mike Oldfield mit E-Gitarren-Solo neu interpretiert, keineswegs schlechter als das Original aus dem Jahr 1984. Weitere bekannte Lieder von Erasure, Prince, The Cars und Tracey Ullman geben uns den Achtziger-Jahre-Groove. Alles erfolgreiche Synthiepop-Hits. Und mittendrin werden wir wieder zurück in das Jahr 1963 versetzt, in dem Burt Bacharach für Dionne Warwick den Kuschelhit „Anyone Who Had a Heart“ schrieb. Auch Cover aus den Neunzigern sind auf der Platte. So zum Beispiel der Klassiker „It’s Alright“ von der Boyband East 17. „About you now“ von den Sugababes katapultiert uns in die Neuzeit, und damit wäre wohl von allem etwas dabei. Rockige Nummern wie „Just what I needed“ von The Cars oder sanfte Popballaden wie „Sleeping Satellite“, im Original von der britischen Sängerin Tasmin Archer. Diese Single soll bereits eine Woche vor dem Album erscheinen.

Alle Lieder sind liebevoll interpretiert und so ist das Album nicht etwa eine Aneinanderreihung von billigen Coversongs, sondern eine gelungene Reise in die Vergangenheit von fünf Jahrzehnten Popmusik.

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