Kritik | “Rot & Blau” von KENAY

Küstler:
Kenay
Redaktions-Wertung:
Titel:
Rot & Blau
Release:
25. März 2016
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Pop,

image001 „Popmusik in Deutschland traut sich nicht so richtig cool zu sein“, sagt KENAY. Und deshalb will der 27-Jährige das direkt ändern – mit seinem Debütalbum „Rot & Blau“. Und was soll man sagen? Er ist einer der spannendsten Newcomer der deutschen Popmusik und legt einen beeindruckenden Erstling vor.

Neu im Geschäft ist KENAY aber keinesfalls. Als Beat-Bastler im Rap-Bereich war er bereits für Xavier Naidoo und Kool Savas tätig und veröffentlichte 2012 die EP „Yes We Ken“. Obwohl in seiner Brust eindeutig ein Hip-Hop-Herz schlägt, öffnete er sich mehr und mehr auch dem Pop. Mit Erfolg!

Seit wenigen Tagen ist sein erstes Solo-Album erhältlich. Das ist in Zusammenarbeit mit Jem (Udo Lindenberg, Ich + Ich, Andreas Bourani) entstanden und eine Scheibe voller Melancholie. Leichte Melodien, schwere Texte, spielerisch verpackt. Vom Opener „Nur einmal“ bis „Abschied nehmen“ hört sich die LP wie von allein durch. Ein Selbstläufer.

Aber keiner, der nur so dahinplätschert. Viele Songs bleiben im Ohr, so wie der Titelsong „Rot & Blau“ oder „Ein Apriltag am Elbstrand“. Urbaner Sound trifft auf große Refrains. Das Album spiegelt zu 100% KENAY und sein Leben wieder. Ein müder Pionier ist aufgewacht, um der Sonne entgegen zu laufen und seinen Traum zu leben. Und den sollte niemand verpassen!

KENAY wird im April übrigens seinen Künstlerkollegen Alex Diehl supporten. Haltet euch die folgenden Termine unbedingt schon mal frei:

15.04 MÜNCHEN – Freiheiz
17.04 BERLIN – Musik & Frieden
18.04 KÖLN – Yuca Club
19.04 HAMBURG – Kleiner Donner

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