Kritik | Roses von „The Cranberries“

Küstler:
The Cranberries
Redaktions-Wertung:
Titel:
Roses
Release:
24. Februar 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Zehn Jahre sind vergangen, seit The Cranberries zum letzten Mal von sich haben Hören lassen. Mit Singles wie „Stars“ oder „This Is The Day“ aus dem Best-of-Album „Stars – The Best of the Cranberries 1992–2002“. 2003 hat die irische Band sich eigentlich getrennt, nach über 38 Millionen verkauften Platten und noch vor Erscheinen des angekündigten sechsten Albums, 2007 fand man allerdings heimlich wieder zusammen. Seit dem 25.08.2009 sind The Cranberries offiziell wiedervereinigt und melden sich nun mit „Roses“ zurück. Dem ersten Studioalbum seit einer Dekade.

Und schon bei den ersten Takten hört man: Dolores O’Riordan, Noel Hogan, Mike Hogan und Fergal Lawler haben nichts verlernt. Ihr Stil ist unverkennbar und gewohnt sanft, was nicht zuletzt an der charismatischen Stimme von Sängerin Dolores liegt. Produziert wurde „Roses“ von Stephen Street (The Smiths, Blur), einem langjährigen Freund und musikalischen Partner der Band. Es erinnert an den ursprünglichen und erfrischenden Sound der ersten beiden Alben: „Everybody Else Is Doing It, So Why Can’t We?“ von 1993 und den Nachfolger „No Need To Argue von 1994.

Während der Cranberries-Auszeit war Dolores beispielsweise keinesfalls untätig. Sie hat zwei Alben mit verschiedenen Musikern aufgenommen, gerade durch diese Arbeit aber gemerkt, was sie an ihren Bandkollegen hat. „Im Vergleich ist mir aufgefallen, dass Noel und Mike eine ganz besondere Art haben, Akkorde zu schreiben und wie Ferg alles auf ganz subtile Art und Weise zusammen hält“, so die 40-Jährige. Auf der Reunion-Tour 2010 haben die Vier dann begonnen, an neuen Songs zu arbeiten, während sie insgesamt 107 Konzerten in ganz Europa, Nord- und Südamerika und in Asien gegeben haben. Höhepunkt war 2011 ihr allererstes Konzert in China.

The Cranberries sind also ganz offiziell wieder da. Sie sind hungrig und knüpfen mit ihrer ersten Auskopplung „Tomorrow“ direkt an Hitsingles wie “Linger”, “Dreams” und “Zombie” an. Vielleicht schaffen sie es ja auch mit „Roses“ wieder in die Charts? Insgesamt vier Alben hatten sie schon in den Billboard Top 20, darunter acht Hitsingles. Wer dachte, dass Kapitel „The Cranberries“ sei längst abgeschlossen, kann sich nun eines Besseren belehren lassen.

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1 Kommentar

  1. Kann nur sagen es lohnt sich das Album zu hören und zu kaufen .

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