Kritik | Paradise von „Cody Simpson“

Küstler:
Cody Simpson
Redaktions-Wertung:
Titel:
Paradise
Release:
02. November 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Pop,

Fröhlich, frisch und unbekümmert kommt Cody’s Debütalbum „Paradise“ daher. Eine erstaunliche Leistung für den gerade mal 15-jährigen. Cody Simpson wurde vor allem durch seine selbst eingestellten YouTube-Videos bekannt. Inzwischen ist der Australier ziemliche bekannt und kann sich mit 3 Mio. Twitter-Followers und 3,5 Mio. Facebook-Likes rühmen. Ganz abgesehen von seinen erstaunlichen 140 Mio. YouTube-Views.

Cody schrieb schon früh seine eigenen Songs und fühlte sich dabei von Justin Timerblake, Jason Mraz und The Jacksons beeinflusst. Einigen seiner Lieder ist dies auch anzuhören. So klingt „Tears On Your Pillow“ stark nach Jason Mraz. Überhaupt stößt Cody ein wenig in die Lücke, welche Justin Bieber hinterlassen hat. Auch dieser kam als Internetstar hervor und löste einen kaum dagewesenen Boom aus.

Obwohl sein Album durchaus eingängig klingt, hat man doch alles schon einmal gehört. Zu sehr driftet er in das typische Mädchenschwarm-Image ab. Aber was soll man auch von einem 15-Jährigen erwarten, zumal er Producer im Rücken hat, welche genau wissen, wie man so einen Jungen verkauft. Neben all den durchgekauten Songs sind aber auch zwei recht ordentlich geworden. Neben „Be The One“ ist auch „Wish U Were Here“ hörbar. Das liegt aber vermutlich auch stark am gehypten Dubstep.

Dennoch bringt Cody viel Schwung und Pepp mit und so kann man nur hoffen, dass er in den nächsten 5 Jahre nicht vollkommen verheizt wird. Die Ü18-Generation, sowie das männliche Geschlecht wird sich wohl kaum von Cody überzeugen lassen. Der Rest kann, wird sowieso, zugreifen. Schließlich gilt Cody als DIE australische Geheimwaffe des Pop.

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