Kritik | O.S.T. „What A Man“

Küstler:
Various
Redaktions-Wertung:
Titel:
O.S.T. What A Man
Release:
26. August 2011
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Was muss ein Mann haben, um Frauen zu begeistern, um gut anzukommen, um angesehen durchs Leben zu gehen? Muss er ein Poser ein? Ein Softie? Ein Romantiker? Die Antwort weiß auch Matthias Schweighöfer nicht, aber er ist sich sicher: „Männer sollten wissen, was sie wollen. Aber Machos müssen sie absolut nicht sein.“ In seinem ersten eigenen Film „What A Man“ , in dem er nicht nur als Regisseur und Drehbuchautor, sondern auch als Hauptdarsteller aktiv war, zeigt er allerdings, dass er als junger Lehrer Alex so ziemlich gar nichts auf die Reihe bekommt. Und das es vom Mann-Werden bis zum Mann-Sein manchmal ein verdammt langer Weg ist, auf dem sich so manches Fettnäpfchen regelrecht aufdrängt.

Wenn Herr Schweighöfer allerdings eines gelernt hat, dann, dass zu einem unterhaltsamen Film auch die richtige Musik gehört. Bereits bei „Keinohrhasen“ und „Zweiohrküken“ hat die Titelliste für Verzückung gesorgt und Acts wie Keri Hilson oder One Republic an die Spitze der Charts katapultiert. Bei „What A Man“ wird dieses Glück Marlon Roudette, dem Kopf von Mattafix, und seinem (Titel)Song „New Age“ zuteil. Die Nummer hat sich zum richtigen Radiohit gemausert und steht in den Airplay-Charts aktuell auf Position 39. Neben ihm sind auf dem Soundtrack Künstler wie Philipp Poisel mit „Einsamer Sieg“ oder Lena mit dem Cover von „What A Man“ (im Original von Linda Lyndell) zu hören.

Doch das sind längst nicht die einzigen Perlen auf der 16 Titel starken Tracklist. Äußerst hörenswert sind auch Angus & Julia Stone mit ihrem Song „Big Jet Plane“,  Patrick Watson mit „The Great Escape“, „Two By Two“ von Animal Kingdom oder der fantastische Jonathan Jeremiah mit seiner Single „Happiness“. Alles in allem zeigt der Soundtrack eine unheimlich große Bandbreite an Musikalität. Pop, Indie, Dance, Folk und ein Hauch Country wechseln sich munter ab und sorgen für die perfekte Untermalung. Das Schöne ist eigentlich, dass man sich an den Titeln nicht schon satt gehört hat, sondern viele weniger bekannte Acts vertreten sind.

Wer während des Hörens nicht seine Qualitäten als Mann entdeckt, kann immerhin sagen „What A Soundtrack!“ Und: Danke, Matthias Schweighöfer! Der charismatische Schauspieler hat nämlich alle Titel selbst ausgewählt und beweist, dass er auch in dieser Richtung ein Händchen hat.

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