Kritik | O.S.T. „Männerherzen und die ganz ganz große Liebe“

Küstler:
Various
Redaktions-Wertung:
Titel:
Männerherzen und die ganz ganz große Liebe
Release:
16. September 2011
LeserInnen-Wertung:
Genre:

„Männerherzen“ war 2009 ein voller Erfolg an den Kinokassen und für eine deutsche Komödie eine echte Überraschung. Da war fast anzunehmen, dass Regisseur und Drehbuch-Autor Simon Verhoeven die Geschichte um Günther, Jerome, Niklas, Roland, Philipp und Bruce weiterspinnen und eine Fortsetzung liefern würde. Die trägt den Titel „Männerherzen und die ganz ganz große Liebe“ und wartet natürlich auch mit einem entsprechenden Soundtrack auf.

Darauf geben sich Künstler wie Colbie Caillat, Maroon 5, Eliza Doolittle und die White Lies die Klinke in die Hand. Aber auch Simon Verhoeven selbst ist mit den Titeln „Kinderherzen“ und „Wir sind Mütter“ als Komponist vertreten. Er hat übrigens einen durchaus interessanten Werdegang: Sohn von Senta Berger und Michael Verhoeven, einstiger Stürmer beim TSV 1860 München mit vielversprechender Fußballzukunft, die allerdings durch eine Verletzung jäh beendet wurde. Danach Hingabe ans Schauspiel und später Studium in den Bereichen Filmmusik, Jazzkomposition und Filmregie. So hat er nicht nur etliche Kurzfilme gedreht, sondern auch als Schauspieler vor der Kamera gestanden. Da muss man sich tatsächlich fragen: Gibt es etwas, was dieser Mann nicht kann?

Glaubt man den ersten Kritiken zu „Männerherzen und die ganz ganz große Liebe“ kann man diese Frage augenblicklich verneinen. Denn die Fortsetzung ist Verhoeven gelungen. Selbst Til Schweiger, der sich mit „Keinohrhase“ und „Zweiohrküken“ auch weit (und erfolgreich) aus dem etwas verschlafenen deutschen Mainstream-Fenster gelehnt hat, musste das zugeben. Sonst hätte er die Rolle des Jerome auch gar nicht noch mal gespielt. Wer ebenfalls zu sehen ist, ist der unvergessliche Schlagerstar Bruce Berger (Justus von Dohnányi). Ihm wurden auf dem Soundtrack sogar drei Nummern zugedacht: „Die Ganz, Ganz, Ganz große Liebe“, „Positive Energy“ und „Wenn Liebe weh tut“. Klingt kitschig, passt aber hervorragend zum sensiblen Charakter der Figur. Komponiert wurden übrigens auch diese Songs von Simon Verhoeven.

So präsentiert sich auf der 19 Titel starken Tracklist ein durchaus facettenreiches Künstlertum. Neben bekannten Acts, die man von sämtlichen Radiostationen kennt, sind auch kleine, interessante Bands wie The Naked And Famous, Neon Trees und I Blame Coco (die Tochter von Sting) vertreten. Und die Veröffentlichung ist mit dem 16. September natürlich an den Kinostart angepasst, denn seit dem 15. September läuft „Männerherzen und die ganz ganz große Liebe“ in den deutschen Kinos.

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