Kritik | Ô Filles de L'eau von "Nolwenn Leroy"

Küstler:
Nolwenn Leroy
Redaktions-Wertung:
Titel:
Ô Filles de L'eau
Release:
29. März 2013
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Als verträumte Meerjungfrau, eine sirène, präsentiert sich Nolwenn Leroy auf dem Cover ihres neuen Albums. Und das nicht ohne Grund. Schließlich heißt das gute Stück „Ô Filles de L’eau“, was übersetzt so viel wie „Töchter des Wassers“ heißt. Darauf entführt die 30-Jährige nicht nur in die Tiefen des Meeres, sondern auch in die raue Schönheit der Bretagne.

Das tut sie mal in bester Chanson-Manier, dann wieder wild oder mysteriös. „Ô Filles de L’eau“ lebt von der Abwechslung“.

Wie Mezzosopran-Meereswellen, die gegen Felsen schlagen und schäumen. Nur, um sich dann wieder zurückzuziehen. Fast lautlos.

Keine Frage, auch mit diesem Album dürfte die französische Sängerin weitere Fans gewinnen. Schon mit „Bretonne“ konnte sie große Erfolge feiern. Es gab mehrfachen Platin-Status für mehr als 1.000.000 verkaufte Exemplare und auch in den französischen Charts war die Scheibe gut vertreten.

Auch bei „Ô Filles de L’eau“ hat Nolwenn fast alle Texte selbst geschrieben. Aufgenommen wurde die Scheibe in London unter Beteiligung von Produzent Jon Kelly.

„Das kleine Mädchen blickt über die Weite des Meeres hinaus, damit wir die bitteren Tränen ihrer unglücklichen Kindheit nicht sehen können; aber wenn wir über das Meer hinaus blicken, können wir auch tief in unser Innerstes sehen; die Tränen und das Meer schmecken nach Salz, die Tränen sind ein kleiner Teil des Ozeans, der an unseren Augen hängt.“

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