Kritik | Not Over von „Erik Faber“

Küstler:
Erik Faber
Redaktions-Wertung:
Titel:
Not Over
Release:
29. April 2011
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Alles Gute kommt von oben! Das haben bereits Abba, Mando Diao, A-ha, Nightwish oder Apocalyptica gezeigt, die allesamt aus Skandinavien stammen und die internationalen Hitlisten ordentlich auf den Kopf gestellt haben. Der Norweger Erik Faber, der eigentlich Erik Alfred Faber-Swensson heißt, hat das Gleiche vor und ist gar nicht so neu in der Szene, wie man vielleicht vermutet.

Der Singer-Songwriter hat nämlich bereits drei Alben veröffentlicht und ist in seiner Heimat längst kein Unbekannter mehr. Wenn man das verschmitzte Grinsen von Faber auf dem Cover seiner aktuellen Scheibe „Not Over“ sieht, ahnt man aber, dass ihm das nicht reicht. Und damit hat er Recht. Seine Musik ist so ansprechend, dass sie auch außerhalb der norwegischen Wildnis gehört werden sollten. Zur Krönung sieht der Mann auch noch gut aus und hat einige Zeit als Model gearbeitet.

Auf „Not Over“ präsentiert er 13 Songs (von denen einige von früheren Alben stammen) und beginnt die CD gleich mit einem Opener, der sich gewaschen hat. Der Titelsong „Not Over“ erinnert an die Glanzzeiten von A-ha und Erik Faber selbst hat einen ganz leichten Touch von Morten Harket (nicht nur, was die Avancen als Frauenheld angeht), weshalb der Track keine Probleme hat, zu punkten. Auch „Yesterday’s Call“ schließt daran an und beweist einmal mehr, dass Faber wirklich eine tolle Stimme hat. Überhaupt ist sein Werk eine Liebeserklärung an den seichten und unbekümmerten Pop, wie ihn einiger seiner Landsleute bereits zelebriert haben, und kann problemlos durchgehört werden.

Allerdings nicht, ohne dabei auf Perlen wie „Brakes“, „Love Itself“ und  „All In All“  zu stoßen, die „Not Over“ zu einem Album machen, das international wirklich große Chancen hat, weil es nicht nur eingängig ist, sondern eine unheimliche Dichte an Ohrwürmern enthält. Eigentlich unverständlich, dass Erik Faber bislang hierzulande noch fast gar nicht bekannt ist und seine bisherigen Veröffentlichungen an uns vorbei gegangen sind. Mit „Not Over“ verschafft sich der sympathische Norweger auf jeden Fall Gehör und zeigt erneut, dass es in nordischen Ländern wie Norwegen, Finnland und Schweden nicht nur wunderschöne Landschaftsstriche gibt, sondern auch jede Menge Talent.

„Not Over“ erscheint am 29. April!

Anspieltipps: „Not Over“, „Yesterday’s Call“ und “All in All”

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