Kritik | Neon Cathedral von „Ben Ivory“

Küstler:
Ben Ivory
Redaktions-Wertung:
Titel:
Neon Cathedral
Release:
09. August 2013
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Neo, Pop,

Ziemlich ungeduldig wurde es erwartet, das Debütalbum von Ben Ivory. Mit seiner Mischung aus Wave und New Romantic der 80er Jahre hat sich der smarte Sänger ziemlich geschickt ins Gespräch gebracht. Und gezeigt, dass sich das Hier und Jetzt wunderbar mit urbanem Pop mit einem  gewissen Retro-Touch verbinden lässt.

Schon mit dem ersten Vorboten „Better Love“ stieg Ben Ivory Anfang des Jahres auf Platz 3 der Deutschen Club Charts ein und machte sich einen Namen als einer der aufregendsten deutschen Newcomer. Mit seinem gefeierten Nachfolgetrack „The Righteous Ones“ konnte er dann auch die Letzten überzeugen. Nach der dritten Auskopplung „Disconnected“ erscheint nun am Freitag endlich „Neon Cathedal“. Ein Album, das wie gemacht für lauschige Sommerabend und durchtanzte Nächte ist.

Damit das gelingt, hat Ben Ivory auf Produzent Kim Logan und Co-Produzent Alex Reuterskiöld gesetzt. Genauso wie auf Michael Ilbert (Robyn, The Hives, Alphaville), der die Platte anschließend im legendären Hansa Studio gemischt hat. Alles in allem ist unüberhörbar, welche Vorbilder der Berliner hat: Radiohead, Björk, Placebo, Michael Jackson oder David Bowie zum Beispiel. Das ungezwungene Ausleben seiner künstlerischen Visionen, das Überschreiten seiner Grenzen, das Vorantreiben seiner Entwicklung und das (Mit)Teilen seiner Erfahrungen – Ben ist ein Mensch der Kontraste.

Im Neonlicht präsentiert er ein seichtes, poppiges Album und erzählt von Gegensätzlichkeiten. Von einer schnelllebigen, technisierten Welt, die er ein wenig entschleunigt. Und das tut er mit einer Stimme, die hohen Wiedererkennungswert hat. Und Beats, denen man sich nicht entziehen kann. Für Fans von New Romantic ein wirklich interessanter Künstler und ein wirklich hörenswertes Album!

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