Kritik | Live From Los Angeles [Blu-ray] von „Owl City“

Küstler:
Owl City
Redaktions-Wertung:
Titel:
Live From Los Angeles [Blu-ray]
Release:
03. Februar 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Mit „Fireflies“ hatte er 2009 seinen großen Durchbruch: der 25-jährige Adam Young. Von seinem Schlafzimmer aus hat er mal eben die Musikwelt erobert und sich mit seiner Band Owl City innerhalb kürzester Zeit eine riesige Internet-Fangemeinde aufgebaut. Das zweite Album „Ocean Eyes“ war ein großer Erfolg, wurde von “All Things Bright And Beautiful” (2011) aber noch getoppt. Dieses brachte u.a. Hits wie „Alligator Sky“ oder „Deer In The Headlights“ hervor, Owl City tourten im Sommer danach durch Nordamerika.

Eines dieser Konzerte, im Club Nokia in Kalifornien, wurde am 21. Juli 2011 in HD gefilmt und ist am 03. Februar 2012 unter dem Titel „Live From Los Angeles” als erste DVD/Blu-Ray-Veröffentlichung der Band erschienen. Darauf vertreten sind Nummern der Alben„All Things Bright And Beautiful” und „Ocean Eyes” sowie von dem in Eigenregie veröffentlichten Debüt „Maybe I’m Dreaming”. Neben bekannten Stücken wie „Fireflies“ oder „Hello Seattle“ begegnet man dabei auch etwas weniger populären Nummern á la „Galaxies“ und „Dreams Don’t Turn To Dust“.

Allesamt performt auf einer kleinen, bescheidenen Bühne, inmitten von Vogelgezwitscher, ohne großes Trara. Sobald die ersten Takte einsetzen, dürfte jeder, der ein wenig Ahnung von Musik hat, wissen, dass Owl City auftreten. Der Sound ist einzigartig und verspielt, geprägt durch Synthpop und elektronische Elemente. Adam ist längst nicht mehr der schüchterne Junge, für den er lange Zeit gehalten wurde. Wenn er die Bühne betritt, brechen wahre Kreischgesänge los. Selbstbewusst steht er am Mikrofon, trommelt auch mal ein Solo am Schlagzeug oder beweist sein Können am Keyboard. Neben ihm stehen Daniel Jorgensen (Keyboards, Gitarren, Percussions, Bass), Breanne Düren (Keyboards, Chorgesang), Laura Musten (Violine, Keyboards), Hannah Schroeder (Cello, Keyboards, Bass) und Casey Brown (Schlagzeug, Percussions, Bass) im Rampenlicht und gestalten den Gig fast schon familiär.

Damit ist „Live From Los Angeles“ ein Schatz, an dem jeder Owl City-Fan seine Freude haben wird. 21 Titel blenden den Alltag für eine Weile aus und das Bonusmaterial zeigt Einblicke hinter die Kulissen sowie ein Interview mit Adam Young. Schade ist, dass die einzelnen Titel während des Konzerts nicht angezeigt werden. Die Möglichkeit der Einzel-Anwahl schafft hier aber Abhilfe. Und spätestens nach dem zweiten Hören/Sehen dürfte man die Tracklist ohnehin im Kopf haben.

Die Blu-ray „Live From Los Angeles“ ist seit dem 03.02.2012 im Handel erhältlich, parallel wurde das Konzert auch auf DVD veröffentlicht.

Übrigens: Anfang Januar hat Adam bekannt gegeben, dass bereits an einem vierten Album gearbeitet wird. Dieses soll im Sommer bzw. Herbst dieses Jahres erscheinen.

TRACKS
1) The Real World 2) Cave In 3) Hello Seattle 4) Angels 5) Swimming In Miami 6) Umbrella Beach 7) I’ll Meet You There 8 ) Plant Life 9) Setting Sail 10) The Bird And The Worm 11) Lonely Lullaby 12) Fireflies 13) Dreams Don’t Turn To Dust 14) Kamikaze 15) Meteor Shower 16) Galaxies 17) Alligator Sky 18) Deer In The Headlights 19) Yacht Club 20) How I Became The Sea 21) If My Heart Was A House

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