Kritik | Kiss von „Carly Rae Jepsen“

Küstler:
Carly Rae Jepsen
Redaktions-Wertung:
Titel:
Kiss
Release:
14. September 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Pop,

Der weltweite Erfolg der Kanadierin Carly Rae Jepsen ist im wahrsten Sinne des Wortes eine echte Blitzkarriere. Denn wegen nur einer Twitter-Meldung des kleinen Superstars Justin Bieber wurde sie innerhalb kürzester Zeit bekannt. So postete Justin Bieber Weihnachten 2011, dass er die ganze Zeit einen bestimmten Song hört, nämlich “Call Me Maybe“ von Carly Rae Jepsen. Seit diesem Moment wollten alle seine Fans weltweit diesen Song hören und so wurde er blitzschnell zum Welthit. Nachdem sie in Kanada schon viele Erfolge hatte, veröffentlicht sie nun weltweit ihr erstes großes Album “Kiss“.

Besonders interessant ist bei “Kiss“ gleich der erste Titel “Tiny Little Bows“. Denn der Song ist ein Sample mit der Unterlegung eines anderen bekannten Songs. Im Hintergrund läuft “Cupid“ von Sam Cooke, den viele Filmfans wahrscheinlich noch aus dem 80er Klassiker “Die Reise ins ich“ kennen. Dort tanzte Dennis Quaid zu diesem Song für Meg Ryan nach seinem Rausschmiss auf der Fliegerparty. In dieser neuen Version ist der Song nun ein fröhlicher Partyhit voll von Lebensfreude und positiven Gefühlen. Dieser Stil zieht sich konsequent durch das ganze Album “Kiss“.

Der Höhepunkt ist natürlich dann “Call Me Maybe“, der in den vergangenen Monaten ja einige besondere Ehrungen erfahren hat wie das selbstproduzierte Video der amerikanischen Olympiaschwimmer, die ein lustiges Partyvideo mit dem Song als Backgroundmusik gedreht haben. Aber auch Songs wie “This Kiss“ und “Curiosity“ mit seinen fetzigen Beats sind Garanten für tolle Stimmung. “Curiosity“ erinnert in Teilen stark an die alten 80er Songs von Kylie Minogue. Dieser fröhliche Partystil zieht sich ziemlich gleichmäßig über die ersten acht Songs inklusive der Titel “Good Time“, die Kollaboration mit dem Musikprojekt Owl City, sowie “More Than A Memory“.
Mit “Beautiful“ vollzieht sich dann ein Stilwechsel von den Dancefloor-Titeln mit Elektrobeats hin zu einem Balladenstil mit Gitarrensound. Ein weiterer eher balladenangehauchter Song mit zarten Pianoklängen ist “Your Heart Is A Muscle“. Aber insgesamt wird das Album “Kiss“ eher von den Dancefloortönen bestimmt.

Das Album “Kiss“ ist perfekt für sorgenfreie Tage mit Ausflügen bei Sonne, um im Cabrio diese CD zu hören. Tiefgreifenden Sound mit starker Gefühlsbetonung und Texten zum Nachdenken sollte der Hörer eher weniger erwarten. Es ist einfach nett anzuhören, mehr aber auch nicht.

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