Kritik | In allen meinen Liedern von „Flimmerfrühstück“

Küstler:
Flimmerfrühstück
Redaktions-Wertung:
Titel:
In allen meinen Liedern
Release:
30. September 2011
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Pop,

Dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist, ist nichts Neues. Selten war es allerdings so musikalisch, wie jetzt vier Jungs aus Leipzig zeigen. Als „Flimmerfrühstück“ präsentieren sie ihr erstes Album „In allen meinen Liedern“ und sehen gar nicht ein, warum sie ihren Bandnamen näher erläutern sollten. Flimmerfrühstück heißen Flimmerfrühstück. Das war schon immer so und das wird auch immer so bleiben! Nur, falls es Fragen geben sollte …

Flimmerfrühstück – das sind Lothar, Karl, Mark und Fabian. Vier Männer in den besten Jahren, die mit deutschen Texten ein Menü für die Ohren schaffen und es äußerst delikat auftischen. Sie liefern frischen, ehrlichen Pop, würzen ihn mit Jazz und Indie, und erreichen so sämtliche Geschmacksknospen. Ganz ohne künstliche Zusatzstoffe. Klar, dass man da Hunger auf mehr bekommt!

„Was die Musik betrifft, waren wir stilistisch nie völlig festgelegt, es hat sich einfach irgendwann so ergeben“, sagt Lothar. Seit vier Jahren schreibt und komponiert das Quartett. Englisch kam dabei nie wirklich infrage. Sie stellen sich der Herausforderung der deutschen Sprache und verzichten auf banale Liedzeilen, die schon mehrfach erzählt wurden. So ist „In allen meinen Liedern“ auch mehr als nur ein vertontes Kochbuch geworden. Es enthält zwölf Songs, die von den großen Ls der Menschheit handeln: dem Leben und der Liebe.

Musikalische Vorbilder haben die Leipziger nicht. Sie lassen sich aber gern von den Texten eines Wolf Biermann oder Manfred Krug inspirieren. Und die Musik der Beatles oder von Tom Waits ist natürlich auch nicht verkehrt. So sind in den letzten vier Jahren bereits die zwei Scheiben „Keine Panik“ und „Augenwischerei“ entstanden und Flimmerfrühstück waren kreuz und quer in Deutschland unterwegs. „In allen meinen Liedern“ sehen Flimmerfrühstück aber als ihr erstes richtig großes Album an. Sie haben sämtlichen musikalischen Ballast über Bord geworfen und eine CD kreiert, die sicher ihre Fans finden dürfte. Schweres, fettiges Fast Food ist out, die Leipziger setzen auf gesunde Kost, die alle Sinne anspricht. Na dann, guten Appetit!

Subscribe to Comments RSS Feed in this post

4 Kommentare

  1. die platte ist wirklich fantastisch! das muß ich sagen!

  2. hi sabine

    find ich auch. hab sie mir gekauft und fnde das ist das beste seit langem. sogar besser als tim bendzko und clueso! unbedingt hörenswert!

  3. god dag

    wirklich das beste seid langem! flimmerfrühstück sind fantastisch!

  4. meine herren, hab die platte auf deutschlandradio gehört. supermusik. super band. die texte gefallen mir unglaublich gut. es gibt wenig solcher bands in deutschland. auf jeden fall das beste album 2011!!!!!

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*

n/a