Kritik | Heartbeat von „Sarah Engels“

Küstler:
Sarah Engels
Redaktions-Wertung:
Titel:
Heartbeat
Release:
24. Juni 2011
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Pop,

Sarah Engels konnte bei der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ zwar nur den zweiten Platz ergattern, aber das Album der 18-jährigen Sängerin kann man durchaus hören und außerdem seit dem am 24. Juni 2011 im Laden kaufen. Ihr zweiter Anlauf war es bei der Show, die junge Musiktalente sucht und findet und das hat sich gelohnt. Auch bei Thomas Gottschalks letzter „Wetten, dass“-Sendung konnte sie die Zuschauer von ihrer Stimme überzeugen.

Nachdem er schon für DSDS-Erstplatzierten Pietro Lombardi das Album produzierte, kann man auch den Klängen von Sarahs „Heartbeat“ das seichte und schwerelose Pop-Flair von Produzent und Songwriter Dieter Bohlen entnehmen.

Neben dem Duett „I miss you“, welches die 18-Jährige mit DSDS-Kollegen und Liebhaber Pietro singt, ist der Großteil der Lieder liebesgeschwenkt und lässt sich angenehm hören. Auch eine Version des Siegertitels „Call My Name“ darf auf dem Album nicht fehlen. 13 R’n’B-Stücke finden wir auf dem Album. Vom mitschwingenden Sommerhit wie „Heartbeat“ über romantische Liebesballaden („Run“ oder „Tonight“) und Popsongs zum mitträllern wie „If…“, ist alles was das Popherz begehrt vertreten. Der Song „call my name“ ist mit ein wenig mehr Beat fast schon clubtauglich. Im Lied „One day in your life“ versucht sich Sarah im Nacheifern von Popikone Anastacia und mit „Hurt“ covert sie Christina Aguilera und ist stimmlich gar nicht so weit von den alten Hasen im Showbusiness entfernt. Auch den Klassiker „I´m so exited“, im Original von den Pointer Sisters aus dem Jahre 1982, kennt man und der Oberkörper beginnt ein wenig hin und her zu wackeln.

Auf dem Cover ist die junge Schönheit am Strand und mit Sonnenuntergang im Hintergrund zu sehen, und so klingt auch der Großteil der Songs: zum abtauchen und dahin treiben. Besonders bei „only for you“ beginnt auch derjenige, der sich nicht der Popmusik bekennt sicher ein wenig zu träumen. Sarah hat eine sanfte angenehme Stimme und bei der Musik kann man entspannen und der Alltagswelt einfach entfliehen. Die Melodien bleiben popmusiktypisch noch ein paar Stunden danach im Ohr. Das Album klingt einfach nach. Im November gehen Sarah und Freund Pietro gemeinsam auf Deutschlandtour, aber akustisch überzeugen von den Beiden könnt ihr euch schon jetzt.

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