Kritik | Good Things Come To Those Who Don’t Wait von „Josh Kumra“

Küstler:
Josh Kumra
Redaktions-Wertung:
Titel:
Good Things Come To Those Who Don’t Wait
Release:
31. Mai 2013
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Eigentlich heißt es ja „Good Things Come To Those Who Don’t Wait“, aber Josh Kumra sieht das offensichtlich etwas anders. Und nachdem man sein Album gehört hat, dürfte man ihm beipflichten. Denn der junge Troubadour nimmt sein Glück selbst in die Hand und liefert mit seinem Debüt eine wirkliche schöne Vorstellung.

Eine umfangreiche obendrein, denn sein Erstling enthält direkt 17 Titel auf 2 CDs (zumindest in der Deluxe Edition). Und die strotzen nahezu vor akustischem Singer-Songwriter-Sound, HipHop, R&B, Soul und Pop mit Reife. Mal sind sie eher minimalistisch, dann kommt wieder ein Chor zum Einsatz. An Bandbreite mangelt es auf jeden Fall nicht. Dabei ist Josh gerade mal 21!

Bei seiner Debütsingle „The Answer“ spielt das Alter aber keine Rolle. Die handelt nämlich davon „Risiken einzugehen und sich keine Gedanken darüber zu machen, was andere denken“, so Josh. Die Ballade war sogar im Film „Schlussmacher“ von Matthias Schweighöfer zu hören und dürfte so einigen noch in Erinnerung sein.

Neben „The Answer“ und „Don’t Go“ enthält das Album neun weitere Songs (dazu sechs Songs auf der Deluxe Edition und eine Coverversion des Nilsson-Songs „I’ll Be Home“). Zu den Highlights des Albums zählen „Reckless Love“, der Rave Pop-Track „Be My Light“, „You’ll Come Running“, das eines Paul Simon würdig wäre, das hymnische „Brave Face“, „Helicopters and Planes“, das von Naughty Boy (Emeli Sandé, Rihanna etc.) produziert wurde, „Fingertips“ und das von Eg White mitgeschriebene „Where Do We Go From Here“. Kurzum: Josh Kumra überzeugt von Anfang bis Ende und liefert ein wirklich schönes, hörenswertes Debüt ab.

Er war für ein paar Konzerte gerade erst in Deutschland, kommt aber ganz sicher noch mal wieder. Ein Trost für alle, die den Singer-Songwriter bislang nicht live erleben konnten. Wobei: „Good Things Come To Those Who Don’t Wait“ ist ein wirklich akzeptabler Ersatz!

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