Kritik | “Freedom Child” von The Script

Küstler:
The Script
Redaktions-Wertung:
Titel:
Freedom Child
Release:
01. September 2017
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Pop,

Vier Alben haben The Script in den letzten neun Jahren veröffentlicht. Darunter unvergessene Songs wie „Hall of Fame“, „Superheroes“ oder „The Man Who Can’t Be Moved“. Trotzdem war dem irischen Trio klar, dass sie etwas anders machen müssen. Anders machen wollen. Es war höchste Zeit für Veränderung, für ein „Freedom Child“. Und tada, da ist es, das neue Album der Herren von der Insel. 

 Nach der klassischen Kreativ-Tretmühle mit Album, Hitsingles, Tour, Album, Hitsingles, Tour, mehr als einer Milliarde Plays bei YouTube und Live-Shows in den größten Stadien war das auch dringend nötig. Der letzte Longplayer des Trios, „No Sound Without Silence“ entstand quasi nebenbei, zum Teil in einem mobilen Studio, während einer Tour durch Amerika. Irgendwie sollte das so nicht sein. 

Deshalb haben sie bei „Freedom Child“ alles etwas anders gemacht. Der Titel steht laut Danny O’Donoghue für: „Die Freiheit, sich auszudrücken wie man will. Der einzige Weg, Hass zu überwinden, ist die Liebe. Musik ist die einzig wahre Religion – es ist ganz egal, wie du aussiehst, welcher Religion oder welchem Geschlecht du angehörst oder was auch immer.“

Religiös wird man schon bei den ersten Titel der Scheibe. „No Man is an Island“ und „Rain“ sind zwei richtig starke Opener, die Sommerfeeling aufkommen lassen. Optimistisch, standhaft, kraftvoll. Und das zieht sich größtenteils auch durch die restliche Tracklist. Dennoch flacht diese nach ein paar Nummern etwas ab. Leider. 

Dennoch ist „Freedom Child“ ein perfekter Soundtrack für das Jetzt und Heute. Und Fans der Iren dürften vom inzwischen fünften Album nicht enttäuscht sein – auch, wenn definitiv noch Luft nach oben ist. 

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