Kritik | Fire Within von "Birdy"

Küstler:
Birdy
Redaktions-Wertung:
Titel:
Fire Within
Release:
27. September 2013
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Birdy ist ein kleines Phänomen. Sie ist nicht nur bezaubernd schön und mit einer außergewöhnlichen Stimme gesegnet, mit ihren zarten 17 Jahren ist sie auch eine echte Ausnahmekünstlerin. Eine, die sich vom ganz großen Trubel fern hält und keine Skandale à la Miley und Co. braucht. Was sie braucht, ist eigentlich nur ein Klavier. Dann beginnt der Zauber von ganz allein.

So schafft sie es auch auf ihrem neuen Album „Fire Within“ ab der ersten Sekunde zu hypnotisieren. Man ist immer wieder erstaunt, was in diesem zarten Persönchen steckt – wie viel Talent und Verständnis für Musik. Jasmine van den Bogaerde ist auf jeden Fall eine alte Seele in einem jungen Körper. Denn muss erwähnen, dass sich auf ihrem gerade mal zweiten Album ausnahmslos Eigenkompositionen finden. Waren die Erwartungen nach ihrem fabelhaften Debüt „Birdy“ hoch, so toppt sie diese noch um Längen.

Schon der Opener „Wings“ scheint wirklich Flügel zu haben. Er ist ein sanfter, melodischer Opener und damit der perfekte Stieg in die LP. „Heart of Gold“ packt einen spätestens beim Refrain, während „Light Me Up“ mit den typischen Birdy-Balladen bricht und eine etwas temporeichere Nummer ist. Ebenso „Words as Weapons“, ein fast schon zerbrechlicher Song, der fast nur mit einer Gitarre auskommt.

„All You Never Say“ im Anschluss zählt ebenfalls zu den Balladen und entwickelt sich mit jeder Sekunde zu einem kraftvolleren Werk. Es hat allerdings keine Chance gegen den – zumindest meiner Meinung nach – Höhepunkt der Platte: „Strange Birds“. Perfektion in Songform könnte man es auch nennen. Denn wer bei diesem orchestralen Track keine Gänsehaut bekommt, macht eindeutig etwas falsch.

„Maybe“ entpuppt sich lockerer, seichter Song und fällt für mich ein wenig ab. Allerdings befinden wir uns hier auf einem derart hohen Niveau, dass man es kaum Kritik nennen kann. Mit „No Angel“, „All About You“, „Standing In The Way Of The Light“ und „Shine“ bleibt Birdy sich bis zum Schluss treu und lässt vor allem leise Töne von sich hören.

Damit „Fire Within“ derart stimmig wird, hat sie auf ein Team namhafter Songwritern gesetzt. Darunter Ryan Tedder (Beyonce), Dan Wilson (Adele), Rich Costey (Muse, Arctic Monkeys, Sigur Ros) und Ben Lovett von Mumford & Sons. Bei den Aufnahmen im Studio waren zudem brillante Musiker am Start, etwa Rage Against The Machine-Bassmann Timmy C, Paul Jackson Jnr. und Omar Hakim, der das aktuelle No.1-Album von Daft Punk, Random Access Memories, mit eingespielt hat. Produziert wurde „Fire Within“ von Adeles Producer Dan Wilson ,Mumford and Sons und Eg White (James Morrison, Joss Stone).

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