Kritik | Demi von "Demi Lovato"

Küstler:
Demi Lovato
Redaktions-Wertung:
Titel:
Demi
Release:
31. Mai 2013
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Pop,

Ob als Schauspielerin, Jury-Mitglied bei „The X-Factor“ (auch bei der kommenden Staffel) oder Sängerin – Demi Lovato kann irgendwie einfach alles und ist mir ihren gerade mal 20 Jahren mehr als dick im Geschäft.

Und auch 2013 hätte für sie kaum besser starten können: Nach satten 215.000 verkauften Einheiten in der Release-Woche erreichte ihre aktuelle Single „Heart Attack“ schon nach einem Monat Goldstatus in den USA und in Kanada; dazu ging der Track in insgesamt 25 Ländern (!) auf Platz #1 der iTunes-Charts sowie auf Platz #12 der offiziellen Billboard-Hot-100. Und nun hat das Multitalent obendrein sein viertes Album veröffentlicht.

„Demi“ wirkt nicht nur vom Cover her erwachsener und zugleich verletzlicher, auch die Songs entsprechen dieser Stimmung. Demi hat fast alle als Co-Songwriterin mit verfasst. An ihrer Seite: The Suspex (Mitch Allan & Jason Evigan), Priscilla Renea, Ryan Tedder (OneRepublic), Emanuel „Eman“ Kiriakou, Carl Falk, Rami Yacoub, Savan Kotecha, Ali Tamposi, The Monsters & Strangerz, Jonas Jeberg, Anne Preven und Matt Rad.

Und vergleich man die Demi von heute mit der, die 2008 ihr Debüt „Don“t Forget“ raus gebracht hat, dann liegen da wirklich Welten dazwischen. Nicht nur persönliche, sondern vor allem musikalische. Der süße Pop, den Demi einst gemacht hat, ist Geschichte. Auf „Demi“ dominieren elektronische Dance-Sounds, hier und da ein paar ruhigere Nummern. Dennoch wirken die Tracks nicht überproduziert. Demis Gesang und ihre kraftvolle Stimme stehen zu jeder Zeit im Vordergrund und harmonieren mit den Beats. Kein Wunder, dass nahezu jeder Titel ein Ohrwurm ist. Die junge Dame mit den mehr als 17 Millionen Likes bei Facebook weiß, wie es geht.

So kommt es, dass „Demi“ bislang das wirklich stärkste und emotionalste Album von Demi Lovato ist. Gerade in den wenigen Balladen entwickelt die Sängerin eine unheimliche Kraft und beweist, dass man von ihr noch viel zu erwarten hat. Dass ihr aktueller Longplayer in den meisten Ländern längst die Top 20 geentert hat, verwundert absolut nicht.

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