Kritik | Contraband von „Madcon“

Küstler:
Madcon
Redaktions-Wertung:
Titel:
Contraband
Release:
3. Dezember 2010
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Das Duo Tshawe Baqwa und Yosef Wolde-Mariam aus Norwegen ist schon seit den frühen 1990er Jahren im Musikbusiness tätig. Beide sind Kinder mit afrikanischen Wurzeln, wuchsen aber in Norwegen auf. Als Mitglieder der Tanzformation Mad Conference waren sie zunächst als Tänzer aktiv, bevor sich die beiden später als Duo Madcon im Pop-Business auch gesanglich zusammen taten. Die ersten Erfolge blieben zunächst auf Norwegen beschränkt. Der große weltweite Erfolg gelang ihnen aber erst mit der Cover-Version des Hits “Beggin“ Ende 2007 bis Frühjahr 2008. Dieser Song stammt im Original von den Four Seasons aus dem Jahr 1967 und ist auf diesem Album mit enthalten.

Der zweite große Erfolg gelang Madcon dann mit dem Auftritt beim Eurovision Song Contest 2010 in ihrer Heimat Norwegen. Der Song “Glow“ als Showact während der Anrufzeit wurde als europaweiter Flashmob konzipiert und wurde so zum größten Charterfolg der Band. “Glow“ stieg allein in Deutschland bis auf Platz 4 der Charts und ist neben “Beggin“ der Hit dieses Albums.

Der schnelle und rhythmische Tanzstil von Madcon, mit dem sie ihre größten Erfolge hatten, zeigt sich auf dem Album gleich bei den ersten Songs. Bei den ersten beiden Titeln werden Madcon dabei von Maad*Moiselle unterstützt. Der Song “Outrun The Sun“ ist ein mitreißender Party-Kracher mit Hip-Hop Elementen. Der zweite Titel “Helluva Nite“ ist etwas mehr Club-Sound und ebenso zum Tanzen bestens geeignet. Hier ist neben Maad*Moiselle auch noch US-Superstar Ludacris zu hören. Etwas ausgefallener, ja fast ausgeflippt ist dann der Song “Freaky Like Me“, den Madcon mit Unterstützung von Ameerah produziert haben. Dieser Titel ist nach “Glow“ die nächste Single-Auskopplung und hat es neben Platz 1 in Norwegen auch in Großbritannien in die Charts geschafft.

Es folgt mit “World Shaker“ eine Nummer zum Durchatmen, bevor es bei “Be Mine“ mit der aufheizenden Party-Musik weiter geht. Eine Schmuserunde auf der Tanzfläche zur Musik von Madcon und Ne-Yo gibt es dann bei “Do What You Do“, bevor mit “All I Do“ die harten Beats wieder das Kommando übernehmen. Zur Abwechslung spielt sich melodisch die Gitarre bei “Walk Out The Door“ in den Vordergrund.

Mit “Share My Sky“ leitet Madcon einen ganzen Block von Dance-Tracks ein. Diesem eher langsamen, aber sehr groovigen Titel folgen zur Steigerung auf den Höhepunkt noch die Songs “One“ und “Cliché“. Den Abschluss bilden die Superhits “Glow“, der wohl beste Dance-Track des Jahres 2010, und ihr erster großer Hit “Beggin“.

Der Zuhörer spürt bei jedem Titel, dass die Jungs von Madcon aus der Tanzszene ins Musikbusiness gekommen sind, denn das Album bietet allerbeste Dance-Musik für alle Gelegenheiten.

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