Kritik | Company von „Andy Burrows“

Küstler:
Andy Burrows
Redaktions-Wertung:
Titel:
Company
Release:
19. Oktober 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Andy Burrows ist wahrscheinlich nur Wenigen bekannt. Wem aber klar wird, dass Mr. Burrows zwischen 2004 und 2009 Drummer von Razorlight war, dem lässt sich wohl ein kleines „AHA“ entlocken. Was kann man nun von seinem ersten Solo-Ablum (unter eigenem Namen) erwarten? Dies lässt sich mit nur einem Wort beschreiben: „REICHLICH“!

Das Album „Company“ fesselt vom ersten Track an und lässt einen bis zur letzten Sekunde, der leider nur 10 Songs, nicht wieder los. Die Lieder sind eingängig, rhythmisch und gut aufeinander abgestimmt. Große Abwechslungen sind eher selten, so sticht „Shaking the Colour“ rockig heraus. „Because I Know That I Can“ kommt dagegen eher wie ein Ritt durch den „Wilden Westen“ daher. Mit „Keep On Moving On“ bekommt auch der Rock’n’Roll einen Platz auf dem Album. Im Allgemeinen bedient sich Andy Burrows eher dem klassischen Rock, mit einem Hang zur Melancholie.

Nachdem Andy Burrows Razorlight 2009 verlassen hatte, gründete er nur 11 Tage später seine neue Band „I Am Arrows“, mit welcher er 2010 „sein“ erstes Album veröffentlichte. Aber das war dem gebürtigem Engländer nicht genug. Andy wurde (Gast-)Drummer bei „We Are Scientists“ und gründete mit Editors-Frontman Tom Smith das Musikprojekt „Smith & Burrows“. Der 33-jährige Brite lies trotz der vielen Musikprojekte niemals sein Ziel eines Solo-Albums aus den Augen. Und mit diesem ist ihm dann auch ein Höhepunkt seiner Karriere gelungen.

Zusammenfassend ist dieses Album ein absolutes Highlight. Einige Songs fressen sich sofort als Ohrwürmer in deine Gehörgänge, andere lassen dich abschalten und genießen. Herausragend sind dabei die Titel „If I Had A Heart“, „Company“ und „Stars“. Es sollte aber betont werden, dass dieses Album eher der Entspannung, weniger der Einstimmung auf eine Party gilt. Dennoch lege ich es jedem nahe, sich einmal in die Welt eines Andy Burrows entführen zu lassen.

Kleiner Vorgeschmack? Hier gibt es das Video zu „Because I Know That I Can“:

Andy Burrows – Because I Know That I Can from Andy Burrows on Vimeo.

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