Kritik | Colours of your Choice von „The Life Between“

Küstler:
The Life Between
Redaktions-Wertung:
Titel:
Colours of your Choice
Release:
18. März 2011
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Wow. Mehr kann man gar nicht sagen, wenn man den Salzburger Michael Zlanabitnig bzw. The Life Between zum ersten Mal hört. Die Musik ist gewaltig, inspirierend und hat einen so einmaligen Klang, dass man in jedem Song etwas Neues zum Verlieben findet. Überraschen tut das allerdings nicht, denn Michael ist nicht nur multi-musikalisch aufgewachsen, sondern hat auch noch populäre und klassische Musik studiert. Nebenbei hat er u.a. als Komponist und Pianist gearbeitet und somit alles gelernt, was ein guter Singer und Songwriter braucht. Wobei: Ohne Talent geht natürlich nichts. Das hat er aber Gott sei Dank in die Wiege gelegt bekommen. Und seine Kollegen scheinbar ebenso.

Das Cover des Albums „Colours Of Your Choice“, übrigens ein Bild von Egon Schiele, lässt dabei aber gar nicht erahnen, welcher Schatz sich im Inneren verbirgt. Man vermutet zunächst vollkommen alternative Musik, mit der man vielleicht gar nichts anfangen kann, aber so ist das eben mit den Vorurteilen. Umso schöner, wenn man eines Besseren belehrt und überrascht wird.

The Life Between gibt es nämlich bereits seit 2007, seit 2008 treibt sich die Band in Hamburg herum. In der Zeit durften die Jungs bereits mit Amy McDonald auf Tour gehen und große Bühnenluft schnuppern. Sie haben aber auch Feedback bekommen, dass für die Entwicklung ihres Sounds wichtig war, und wussten, dass die Erwartungen groß sind. All das ist in „Colours Of Your Choice“ mit eingeflossen und macht den Erstling der Band zu einem wirklichen Hinhörer.

Dabei findet man sich irgendwo zwischen der Musik von Polarkreis 18, Coldplay und vielleicht sogar OneRepublic wieder. Irgendwie aber auch nicht. Der Sound von The Life Between ist schließlich ein ganz eigenständiger, an dem man sich somit auch noch nicht sattgehört hat. Die elf Titel des Albums gehen nahezu nahtlos ineinander über, man bemerkt gar nicht, wie ein Song dem Nächsten folgt. Besonders gewaltig ist dabei der Opener „Holy&Devilish“, der zunächst relativ ruhig beginnt, dann aber fast schon in eine Hymne ausartet. Ja, bei The Life Between ist nichts, wie es auf den erste Blick scheint. Genau das macht „Colours Of Your Choice“ aber zu so einem fantastischen Album. Mit ein bisschen Melancholie, jeder Menge Gefühl und ganz viel Herz. Keine Frage, diese Scheibe wird garantiert nicht die Letzte der Jungs sein!

Übrigens: Noch bis Mai tourt die Band durch Deutschland und Österreich! Das Album steht ab 18. März in den Läden! Wer nicht so lange warten will, sollte einen Blick auf die Website thelifebetween.com werfen, hier gibt es den Track „When It’s Over“ geschenkt!

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4 Kommentare

  1. ich liiiiiiiiiiiiiiiiieebe diese band und freu mich schon *soo* aufs album!!!!

  2. Ich bin eher zufällig auf diese tolle Band aufmerksam geworden und zähle nun die Tage bis zur Veröffentlichung… 9… :-))))

  3. ich habe sie bei amy mac donald gesehen! damals hat schon jeder gesagt, krass, warum kennt man die noch nicht! @ute: 9!!!

  4. Die Band ist mein Lieblings-Song-Lieferant Nr.1. Jedesmal mitten in die Seele. Hab das Album gleich vorbestellt bei Amazon – wollte unter den Ersten sein, die es hat ;o) Freu mich schon drauf! @ Ute: 4!!!!!!

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