Kritik | Colors Of Life von „LENN“

Küstler:
LENN
Redaktions-Wertung:
Titel:
Colors Of Life
Release:
14. Februar 2014
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Pop,

Lenn Kudrjawizki ist eigentlich Schauspieler. Und zwar durchaus ein bekannter. Er hat bereits in internationalen Filmproduktionen wie „Die Päpstin“, dem Oscar prämierten Film „Die Fälscher“ und „Jack Ryan“, der im Februar 2014 weltweit in den Kinos startet, mitgewirkt. Außerdem hat er bereits seit zwei Filmen Regie geführt.

Sein Terminkalender dürfte also ordentlich gefüllt sein. Dennoch findet Lenn Zeit für sein zweites großes Hobby: Die Musik. Der studierte Musiker hat bereits ein Album („Popart, 2006) veröffentlicht, gestern ist mit „Colors Of Life“ sein zweiter Longplayer erschienen.

Der erzählt von seinem Leben, Reisen und Erfahrungen, die er in Zusammenarbeit mit Musikerin Mckinley Black und dem Berliner Musikproduzenten Felix Neumann zum Klingen bringt. Er ist eine Mischung aus Pop und sanftem Soul. Sehr melancholisch, aber auch beschwingt. Die Musik bzw. das Arrangement der verschiedenen Genres kann man auch nicht wirklich kritisieren, vielmehr ist es Lenns Stimme, die nicht überzeugt. „Colors Of Life“ ist bestenfalls seichte Fahrstuhlmusik mit einem Hauch Karaoke-Feeling.

Lenns Affinität zur Filmmusik ist zwar unverkennbar, dennoch sollte er sich besser weiterhin auf die Schauspielerei konzentrieren. Sein Zweitling kann nicht überzeugen und macht deutlich, warum auch sein Debüt nahezu unbemerkt über die Bühne gegangen ist.

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