Kritik | Christmas (Deluxe Special Edition) von „Michael Bublé“

Küstler:
Michael Bublé
Redaktions-Wertung:
Titel:
Christmas (Deluxe Special Edition)
Release:
23. November 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Wer hätte das gedacht: Mit seinem Weihnachtsalbum „Christmas“ hat Michael Bublé im vergangenen Jahr wirklich Erstaunliches geschafft. Es wurde mehr als sieben Millionen Mal verkauft, schoss in 14 Ländern auf Platz 1 der Charts und ist damit zum weltweit erfolgreichsten Weihnachtsalbum aller Zeiten geworden. Puh, das muss man erst mal sacken lassen.

Michael selbst hat den Erfolg scheinbar recht schnell verdaut, denn er schlägt 2012 direkt in dieselbe Kerbe. Aber nicht mit einem Nachfolger, sondern mit einer erweiterten Version seiner Christmas-Edition. Für die 2.0-Version hat er dem Longplayer einfach drei weitere Songs hinzugefügt: „The Christmas Song (Chestnuts Roasting On An Open Fire)“, „Frosty The Snowman“ (zusammen mit den Puppini Sisters) und „Silver Bells“ (gemeinsam mit Naturally 7).

Ob es die Titel jetzt wirklich gebraucht hätte, darüber lässt sich sicher streiten. Man ist ein bisschen enttäuscht, dass sich Mr. Bublé nicht mehr hat einfallen lassen. Eine Fortsetzung seiner groovigen Christmas-Reihe wäre innerhalb eines Jahres sicher möglich gewesen. So hat man an der Deluxe Special Edition von „Christmas“ zwar auch in diesem Jahr seine Freude, kann aber auch gut mit der Version vom letzten Jahr leben.

Besonders die Interpretationen von „White Christmas“ (im Duett mit Shania Twain“) oder „Jingle Bells“ sorgen darauf für Fingerschnippen, während Klassiker wie „Silent Night“ oder „Have Yourself A Merry Little Christmas“ eher die besinnliche Seite der Weihnachtszeit beleuchten. Über „Cold December Night“ – der einzigen Eigenkomposition von Michael Bublé – haben wir ja schon im letzten Jahr debattiert. Hier würde man sich durchaus wünschen, dass der Sänger verstärkt daran ansetzt. Denn in diesem Jahr hat er mit „Christmas“ ja ein wenig gemogelt 😉 Trotzdem hat er eine Person mit seinem Album ganz besonders glücklich gemacht: Seine Mutter. „Es sei das beste Album, das ich je gemacht hätte“, so Michael.

Und damit es hier doch noch ein bisschen was Neues gibt: Vom 30. Juni bis zum 7. Juli wird MIichael Bublé eine Serie von sechs Konzerten in der Londoner 02 Arena geben. Mehr hintereinander folgende Auftritte in dieser Halle schafften bisher nur Prince und Roger Waters. Die Konzertreihe Bublés war innerhalb von 4 Minuten (!) komplett ausverkauft!

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