Kritik | Birdy von „Birdy“

Küstler:
Birdy
Redaktions-Wertung:
Titel:
Birdy
Release:
23. März 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Zarte 15 Jahre ist Birdy jung. Und dennoch wird sie schon jetzt als eines der vielversprechendsten Talente gefeiert. Mit ihrer ersten Single „Skinny Love“, einem Remake des Bon Iver-Hits, hat sie alle geplättet und perfekt auf ihren gleichnamigen Erstling eingestimmt.  Über 7 Wochen hielt sich die Single auf der begehrten A-Rotation auf Radio 1, kämpfte sich auf einen phantastischen 10. Platz der Alternative-iTunes-Charts in den USA, Frankreich und Deutschland vor, und verkaufte sich alleine im UK bis heute weit mehr als 150.000 Mal.

Birdy liebt die spartanischen Zwischentöne, die rauen Nuancen, das Gefühlvoll-Spröde. Und sie steht auf überraschende Neuinterpretationen, wie sie schon mit ihrer Einstandssingle „Skinny Love“ bewiesen hat. Die hat ihr den Titel „Wunderteenie“ eingebracht und jede Menge Aufmerksamkeit. Besonders im Social Media-Bereich. Bei Facebook, YouTube und Twitter hat sich die zierliche junge Dame eine riesige Fangemeinde aufgebaut. Eine wahrliche Blitzkarriere. Und das mit 15!

Birdy konzentriert sich auf zeitgenössische Rock- und Popsongs. Zu ihren Vorbildern zählen Adele, The XX, Bon Iver oder Paolo Nutini, aber in gewisser Weise auch die klassischer Musik, von der sie sich inspirieren lässt. Und damit scheint sie alles richtig zu machen, denn auch ihre ureigene Fassung von The XXs „Shelter“ hat augenblicklich mit Veröffentlichung den Einstieg in die Top 50 der iTunes-Charts geschafft. Auf ihrem Album „Birdy“, das morgen erscheint, nimmt sich die Britin nun auf ihre unnachahmliche Art Stücken von Cherry Ghost, The National, Phoenix, The Postal Service oder James Taylor an und kleidet sie in ihren ganz eigenen Stil. Mit „Without A Word“ präsentiert sie aber auch eine selbstgeschriebene Nummer. Und die ist ähnlich gefühlvoll und zart wie der Rest des Albums.

Wenn Birdy nicht gerade im Studio steht oder ihre Fanbase mit musikalischen Häppchen füttert, bereitet sie sich übrigens auf ihren bevorstehenden Highschoolabschluss vor. Man vergisst bei ihrer Musik und Professionalität vollkommen, wie jung Birdy noch ist. Dennoch darf man hoffen, dass „Birdy“ nicht ihr einziges Album bleibt und sie sich mehr zutraut. Potential hat sie auf jeden Fall!

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