Kritik | „Anastasis“ von Dead Can Dance

Küstler:
Dead Can Dance
Redaktions-Wertung:
Titel:
Anastasis
Release:
10. August 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Totgesagte leben länger, besagt ein Spruch. Passend dazu kehrt nun eine echte Legende zurück: Dead Can Dance! 16 Jahre nach der Veröffentlichung ihres letzten Studio-Albums melden sie sich mit „Anastasis“ wieder. Mit acht Titeln ist der Longplayer zwar recht kurz geraten, die einzelnen Tracks sind aber derart facettenreich und hymnen-gleich, dass das eigentlich vollkommen nebensächlich ist.

„Anastasis“ ist ein klassisches Dead Can Dance-Album, das aber nicht in die Nostalgiefalle tappt, sondern so modern und zeitlos klingt, als hätte sich die Band gerade erst formiert. Orientalisch angehaucht, magisch und teilweise düster. Wie es das Cover schon erahnen lässt. Inmitten epischer Soundscapes, die ihre Gestalt dem unverwechselbaren Gesang von Lisa Gerard und Brendan Perry verdanken.

Und das schon seit Beginn der 80er Jahre. Schon seit dieser Zeit zählen Dead Can Dance zu den Bands, die den Begriff „Kult-Band“ quasi definiert haben. Das haben sie vor allem ihrem einmaligen Mix aus Gothic, Worldmusic und Pop zu verdanken. Und eben nicht zuletzt auch ihren Stimmen. Damit haben Dead Can Dance rund um den Globus Millionen Platten verkauft. Und besonders hierzulande hat die Band eine wirklich treue Fanbase, die dafür gesorgt hat, dass die Tour im Oktober innerhalb von nur rund zwei Wochen ausverkauft war!

Auch, wenn alle Tickets bereits weg sind – hier noch mal die Tourdaten im Oktober auf einen Blick:

01.10. Frankfurt – Alte Oper
03.10. Berlin – Tempodrom
05.10. Hamburg – CCH
07.10. München – Philharmonie
08.10. Köln – Philharmonie

 

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