Kritik | All you need is now von „Duran Duran“

Küstler:
Duran Duran
Redaktions-Wertung:
Titel:
All you need is now
Release:
18. März 2011
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Ich war ganz aus dem Häuschen. Die Altmeister der 1980er Jahre Duran Duran veröffentlichen ein neues Album namens „All you need is now“. Bislang kann Duran Duran auf eine stolze Bilanz zurückblicken. Sie haben weltweit über 80 Millionen Alben verkauft, hatten 18 Hit Singles in den USA und insgesamt 30 Top-30 Hits in England.

Nun präsentieren sie ihr 18. Studioalbum „All you need is now“, für das sie sich keinen geringeren ins Studio holten, als den Grammy Gewinner Mark Ronson, der auch schon mit Amy Winehouse gearbeitet hat. Als Gastmusiker haben sich Duran Duran Ana Matronic von den Scissor Sistors und Kelis ins Studio geholt. Es sei allerdings zu erwähnen, dass die Erstveröffentlichung des Albums bereits im Dezember letzten Jahres über iTunes erfolgte. Die neue Version hat insgesamt 14 Titel.

Schon die erste Single-Auskopplung des gleichnamigen Album „All you need is all“ geht direkt ins Ohr. Der Song ist mit Leib und Seele „Duran Duran“ ohne veraltet nach den 1980er zu klingen. Die Stimme von Simon Le Bon hat einen enormen Wiedererkennungswert. Beim ersten Anspielen wird dem „etwas älteren“ Zuhörer bewusst, wie sehr er die Stimme von Simon Le Bon vermisst hat. Zugleich folgt der Pop-Song „Blame the machines“, der ebenfalls in alter Duran Duran Marnier daherkommt. Ein weiteres Highlight folgt mit „Beeing followed“. Eine Stärke der Band war es immer, eingängige Pop-Songs mit kritischen Texten zu vereinen. Das scheint man mit „Beeing followed“ mal wieder unter Beweis zu stellen.

Leisere Töne werden mit dem Song „Leave a light on“ angespielt. Wieder etwas poppiger kommt „Safe“ daher. Der Track „Girl Panic!“ erinnert ein wenig „Girls on film“. Klassisch wird es mit dem 1.20 Minuten langen Einspieler „A diamond in the mind“. Nach dem andächtigen Stück „The man who stole a leopard“ reiht sich der Kracher „Other peoples lives“ ein. „Mediterranea“ klingt wie der Name des Songs. „To bad you`re so beautiful“ ist ein tanzbares und schnörkelloses Lied. Mit „Runaway runaway“ bekommt der Zuhörer wieder den typischen Duran Duran Sound a la Ordinary World zu hören. Die letzten beiden Tracks sind „Return to now“ und „Before the rain“, die mit leichter klassischer Musik untermalt wurden.

Im Großen und Ganzen ist Duran Duran ein schönes und poppiges Werk gelungen, welches das Potenzial hat, an vergangene Erfolge anzuknüpfen. Für die Fans ein absolutes Muss. Mit „All you need is now“ wird Duran Duran allerdings auch neue Fans gewinnen können.

Anspieltipps:

  • All you need is now
  • Beeing followed
  • Girl Panic!
  • Other people lives

 

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1 Kommentar

  1. für mich ist das neue Duran Duran Album „All you need is now“ eines Ihrer besten Werke was sie je herausgebracht haben.
    AYNIN schlägt RCM um längen.
    Freue mich schon auf ein neues Werk von DD

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