Kritik | A Christmas Cornucopia von „Annie Lennox“

Küstler:
Annie Lennox
Redaktions-Wertung:
Titel:
A Christmas Cornucopia
Release:
12. November 2010
LeserInnen-Wertung:
Genre:

In den 80er Jahren war Annie Lennox Teil eines der erfolgreichsten Pop-Duos der damaligen Zeit und gleichzeitig ein Vorbild für den androgynen Look. Gemeinsam mit David Stewart, mit dem sie anfangs auch liiert war, verkaufte sie als Eurythmics über 13 Millionen Platten und schuf unvergessliche Hits wie „Sweet Dreams (Are Made Of This)“, „Here Comes The Rain Again“ oder „There Must be An Angel (Playing with My Heart)“. Das Erfolgs-Duo trennte sich 1989 und Annie ging äußerst vielversprechend eigene Wege, bis man zehn Jahre später wieder zueinander fand und das Album „Peace“ aufnahm.

Dennoch verfolgte Annie weiterhin ihre Solokarriere und tourte, u.a. auch mit Sting. Nach über 20 Solo-Veröffentlichungen, erfolgreichen Titeln wie „A Thousand Beautiful Things“ und „Wonderful“ und einem Oscar sowie einem Golden Globe für den Song „Into The West“ aus dem Film „Die Rückkehr des Königs“, der von Fran Walsh geschrieben wurde, bringt die Schottin nun ein Weihnachts-Album heraus und erfreut ihre Fans mit ihrem fünften Solo-Werk.

„A Christmas Cornucopia” heißt das gute Stück und beinhaltet zwölf Weihnachtslieder, von denen Annie eins selbst geschrieben hat. Ob „The First Noel“, „Silent Night“ oder „Angels From The Realms Of Glory“ – Annie verzaubert mit wunderschönen und individuellen Adaptionen großer Klassiker der Weihnachtszeit und hat ein Album kreiert, das man nicht nur im Dezember hören kann. Den Großteil der Songs hat Annie in London, im Studio von Mike Stevens, aufgenommen, wobei dieser auch als Co-Produzent fungierte. Um den einzelnen Titel noch mehr Dynamik und Größe zu verleihen, wurde nicht nur ein 30-köpfiges Orchester verpflichtet, sondern auch der African Children’s Choir, der die Sängerin bei einigen Tracks unterstützt.

Zu diesem Chor hat Annie Lennox eine besonders enge Verbindung, denn neben der Musik engagiert sie sich seit vielen Jahren für humanitäre Zwecke und setzt sich gemeinsam mit der Nelson-Mandela-Stiftung dafür ein, dass das Thema AIDS verstärkt wahrgenommen wird. Bei ihren vielen Reisen und Kampagnen für die Stiftung hat sie bereits etliche Male mit dem African Children’s Choir zu tun gehabt und war von dem Zusammenhalt der 34 verschiedenen Chöre beeindruckt. Es war also nur logisch, dass sie während der Arbeit an „A Christmas Cornucopia“ mit Mike Stevens nach Südafrika gereist ist, um dort Aufnahmen zu machen.

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