Kritik | #3 von „The Script“

Küstler:
The Script
Redaktions-Wertung:
Titel:
#3
Release:
25. Januar 2013
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Vor vier Jahren haben The Script ihr erstes Album veröffentlicht. Ein voller Erfolg, der das irische Trio, das bereits seit 2001 besteht, international bekannt gemacht hat. Nicht zuletzt durch Ohrwürmer wie „The Man Who Can’t Be Moved“ oder „Breakeven“.

„The Script“ wurde regelrecht mit Platin überhäuft und auch der Nachfolger „Science & Faith“ brachte Hits hervor. So kam es, dass sich in den letzten Jahren für die Jungs alles komplett verändert hat: Tourneen mit Take That oder U2, über vier Millionen verkaufte Alben. Nur in Deutschland, da kann das Trio durchaus noch ein wenig mehr am Bekanntheitsgrad drehen.

Wie gut, dass Til Schweiger „Hall of Fame“ von The Script zum Titelsong seiner Fortsetzung „Kokowääh 2“ gekürt hat und ihnen so – wie auch schon anderen Künstlern zuvor – einen ordentlichen Push gegeben hat. Danny O’Donoghue (Gesang), Mark Sheehan (Gitarre) und Glen Power (Schlagzeug) steht der ganz große Durchbruch bevor, denn mit „Hall of Fame“ sind sie derzeit in 30 Ländern in den Top 10.

Auf diesen Erfolg hat sich das Trio aber gut vorbereitet. Mit ihrem dritten Album „#3“ finden sie wieder etwas zu sich zurück. Es ist in den Londoner Sphere-Studios entstanden und wurde von der Band zusammen mit dem irischen Produzenten Jimbo Barry produziert – die Abmischung übernahm Mark „Spike“ Stent (Coldplay, Muse, Oasis, No Doubt etc.). Im Vordergrund stand während der gesamten Arbeit die Authentizität der Band. Danny, Mark und Glen wollten ausschließlich mit „echten Instrumenten“ arbeiten.

Und auch von dem ganzen Trubel um ihre Musik und falschem Ruhm halten sie nicht viel. Preise sind zwar schön und gut, aber The Script stören die vielen Verpflichtungen, die damit einher gehen. Dennoch ständen sie ohne diverse Auszeichnungen und Schlagzeilen heute sicher nicht da, wo sie sind. Das ist ihnen durchaus bewusst.

Und warum das Album „#3“ heißt? „Die Zahl drei ist voller Synergie. Wenn man sich eingehend damit befasst – was wir so ziemlich mit allem tun – ist die Drei eine Glückszahl und in der Vergangenheit auch eine religiöse Zahl. Aber im Titel geht es vor allem um uns. Jeder wahre Fan der Band würde dir sagen, dass wir absolut unterschiedliche Typen sind. Der Zauber passiert dann, wenn wir drei aufeinanderprallen“, so Danny.

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