I’m the rain von „Sophie Zelmani“

Küstler:
Sophie Zelmani
Redaktions-Wertung:
Titel:
I'm the rain
Release:
19.Februar 2010
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Web:
keine Angaben
Die schwedische Sängerin Sophie Zelmani veröffentlicht mit „I´m the rain“ ihr achtes Studioalbum und wird damit höchstwahrscheinlich an ihre alten Erfolge anknüpfen können. Obwohl sie sich in Deutschland nur einer kleinen Hörerschaft erfreut, ist sie in Schweden ein Superstar. Ihre Platten erreichen in Skandinavien regelmäßig Platinstatus. Interviews und Konzerte mit Sophie Zelmani sind eher rar.

Die Songs von Sophie Zelmani sind nicht so sehr für den lauten Mainstream gedacht, sie sind leise und bedächtig. Voller Gefühl und Melancholie, aber dafür mit einer gewissen Leichtigkeit. Obwohl man Zelmani einen eher seichten Country-Sound nachsagt, kann man das von dem Longplayer „I´m the rain“ nicht unbedingt behaupten. Der eingespielte Gitarrensound zeugt eher von mediterraner Sehnsucht. Das Augenmerk legten Zelmani und der Produzent Lars Halapi auf klangvoll eingesetzte Klaviereinspielungen und Gitarrenbegleitung. Die Stimme der Sängerin trägt den Longplayer, wobei Sophie Zelmani wie eine verträumte junge Frau klingt. Um sich auf dieses Werk einzulassen, bedarf es ein wenig Ruhe wie beispielsweise bei einem erholsamen Bad. Jeder Song unterscheidet sich und dennoch ist das komplette Album in sich zusammen sehr stimmig.

„I´m the rain“ ist das Follow-Up zu „The ocean and me“, welches noch vom Mix Engineer Pontus Olsson gemischt wurde. Da er im Frühjahr 2009 an Krebs verstarb widmete Sophie Zelmani den Longplayer dem Verstorbenen. Obwohl der Verlust des langjährigen Tontechnikers sehr groß war, verpflichteten Zelmani und Halapi den schwedischen „Mix-Guru“ Ronny Lahti, der das Album innerhalb von nur fünf Tagen in einem Tonstudio in Kopenhagen abmischte. Aufgenommen haben Zelmani und Halapi den Longplayer in Halapis eigenem Studio auf dem Land in Südschweden. Erst nachdem die groben Songskizzen fertig waren, begann Zelmani im Sommer 2009 mit den Aufnahmen. Erst später wurden die Titel mit der Zelmani-Band komplettiert, welche teilweise nur die Tonart für die Stücke erhielten. Und gerade das ist die Meisterleistung an diesem Longplayer.

Man kann gar nicht betiteln, welches Lied wirklich das Beste auf „I’m the rain“ ist. Mitunter stechen der gleichnamige Titelsong „I’m the rain“ und “Interior Design” heraus. Aber auch die Titel “Ready” , „If I could“ und  “You can always long for may” überzeugen mit ihrer klaren Klangstruktur. Mit dem Lied „Song of the night“ endet das Album und lässt den Zuhörer mit der Sehnsucht zurück sich die Platte ein weiteres Mal anzuhören. Für Musikliebhaber ist „I’m the rain“ genau das Richtige, für Träumer und Romantiker ein absolutes Muss. Bei iTunes gibt es anstatt der elf Lieder sogar noch einen Bonustrack.

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