Guilty Pleasure von „Ashley Tisdale“

Küstler:
Ashley Tisdale
Redaktions-Wertung:
Titel:
Guilty Pleasure
Release:
12. Juni 2009
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Web:
keine Angaben

ashley-tisdale-guilty-pleasure-cd-bewertungen-deEin Teenie-Star wird erwachsen. Ashley Tisdale hat nicht nur das unschuldige Blond in brünett geändert, sondern auch ihren musikalischen Stil. Mit ihrem 2007er Debüt „Headstrong“ wurden ja eher pubertierende Girls angesprochen, mit dem rockigeren neuen Sound spricht die 24-jährige „High School Musical“ Darstellerin nun eine wesentlich breitere Masse an. Leider wird bei „Guilty Pleasure“ dem Musikliebhaber die Freude etwas dadurch getrübt, dass Ashley nur bei drei Songs selbst die Feder in die Hand genommen und mitgeschrieben hat, der Rest wurde ihr von anderen auf den Leib geschneidert. Ob dadurch die persönliche Note verloren geht, werden wir später sehen.

Der erste Track „Acting Out“ zeigt uns die veränderte Ashley Tisdale schon gleich sehr gut. Kraftvolle E-Gitarren und treibende Drums sorgen für Power und trotz ihrer nicht allzu gehaltvollen Stimme geht die attraktive Lady hier nicht unter, gerade im Refrain legt sie eine mehr als gelungene Performance hin. Die Lead Single „It’s Alright, Its‘ OK“ folgt sofort als nächstes. Mit ihr konnte man sich ja schon etwas länger auf den Style des Albums einstellen, denn es klingt tatsächlich alles sehr ähnlich. Trotz des rockigen Sounds kommt hier die Emotion wirklich gut rüber, noch dazu ist es recht melodisch und sehr radiotauglich geworden, sodass man schnell hineinfindet und den Ohrwurm schon bald selbst mitschmettert. Was bei einzelnen Liedern so gut funktioniert, wird jedoch auf das Album gesehen etwas zum Problem. Denn das Konzept mit den ruhiger gehaltenen Strophen und den fetzigen Refrains wirkt doch irgendwann etwas ausgelutscht und gibt einem das Gefühl, dass den Produzenten nicht mehr eingefallen ist, als sich selbst zu kopieren.

Glücklicherweise werden ab und zu auch mal etwas softere Töne angeschlagen. So kann zum Beispiel „How Do You Love Someone“ mit gefühlvollen Streichern und einer super aufgelegten Ashley, die im Refrain mit einer engagierten Leistung für einige Gänsehautmomente sorgt, begeistern. Auch die Ballade „What If“ sticht positiv unter den sonst eher flotten Tracks stark heraus. Es ist sehr abwechslungsreich, da die Untermalung der Strophen mit ruhigem Piano und Schlagzeug von statten geht, im Hook wird das Tasteninstrument von Gitarren abgelöst, sodass man als Hörer wirklich unterhalten wird. Dagegen kommt „Erase And Rewind“ mit seinem tanzbaren Beat schon wieder richtig fetzig um die Ecke, ist zwar nichts wirklich Besonderes, doch durch seinen Rhythmus und das eher einfache Konstrukt ist er gut dafür geeignet von dem ruhigen Stück davor wieder auf eine andere Welle zu kommen.

„Guilty Pleasure“ muss sich leider die Kritik gefallen lassen, dass die Lieder gegen Ende etwas belanglos wirken. Angefangen mit dem ganz netten, jedoch alles andere als aufregenden „Hair“, fortgeführt mit dem sehr eintönigen und fast schon penetranten „Delete You“, das man sich wohl nur als Hardcore Fan öfter anhört. Zum Glück wurden mit „Crank It Up“ und „Switch“, das vom „Aliens In The Attic“ Soundtrack stammt, noch zwei Bonus Tracks mit drauf gepackt, die noch mal für Begeisterung sorgen können. Anders als bei den bisherigen Songs, ist „Crank It Up“ eine Nummer für Clubs, die mit massig Synthesizer-Effekten ausgestattet ist. Die Drum Machine und die männliche Hintergrundstimme klingen zwar fast nach einem Abklatsch von Timbaland Produktionen, machen dennoch Spaß und bieten endlich mal etwas, das man auf dem Album nicht schon ein paar mal zuvor gehört hat. „Switch“ dagegen dürfte wohl wieder ein jüngeres Publikum ansprechen. Zwar ist es auch wieder etwas rockiger, dennoch mit poppigem Anteil und mit „Hey, hey, hey!“ Rufen im Refrain, die wirklich jeder mitmachen kann.

Ashley Tisdale’s Mut zur Veränderung ist wirklich bemerkens- und lobenswert, der neue Stil steht ihr richtig gut. Allerdings sollte sie in Zukunft versuchen sich mehr in die Produktion mit einzubringen. Die Texte sind zwar ordentlich, könnten aber auch von jedem anderen Pop-Sternchen eingesungen werden und auch das Musikalische hätte etwas abwechslungsreicher sein können. Fazit: eine unkomplizierte Scheibe für zwischendurch, die ohne Ausfälle auskommt, dafür vom künstlerischen Wert nicht unbedingt das Optimale ist, aber auch den ein oder anderen Hit bietet, der sowohl alten als auch neuen Fans gefallen dürfte.

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4 Kommentare

  1. Ich finde dich richtig cool und hüpsch.
    ich wünschte ich könte dich mal in ech treffen. kanst du mich eimal anrufen ich gebe dir meine Telefonnummer: 033676/5068.

    und ich würde gerne alle aus High School Musical kennen lernen
    könntest du sie es ausrichten. und eins noch könntest du mir alle telefonnummern geben alle von High School Musical. bitte bitte

  2. Ich finde dich richtig cool und hüpsch.
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    und ich würde gerne alle aus High School Musical kennen lernen
    könntest du sie es ausrichten.bitte bitte

  3. Du kanst richtig gut schauspielern.

  4. und du kanst richtig super singen.

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