2007 gewann Mark Medlock überzeugend die vierte DSDS Staffel und wartet innerhalb von zwei Jahren mit seinem vierten Album „Club Tropicana“ auf. Doch nach wie vor spaltet der Schützling von Dieter Bohlen die Gesellschaft in zwei Lager. Rein objektiv betrachtet, scheint das Lager der Negativmeldungen sehr groß zu sein. Ist es der Neid, der die Leute zu solch waghalsigen Behauptungen treibt oder ist es einfach nur eine Schutzbehauptung, um sich vor seinen Freunden, die eventuell genauso handeln oder denken, nicht lächerlich zu machen?
Denn seien wir mal ehrlich. Dauerhafte Chartplatzierungen und Gold & Platin Auszeichnungen sprechen auf jeden Fall dafür, dass das Mark Medlock von einer sehr breiten Masse an Menschen gehört wird und sich gegen internationale Künstler am Markt behaupten kann. Doch kommen wir nun zur Bewertung seines aktuellen Albums „Club Tropicana“, welches am 9. Oktober als Re-Edition erschienen ist und neben den alt bekannten Titeln die zweite Single „Baby Blue“ sowie einen Remix dessen enthält und einen Summer-Hit-Mix aus seinem schönsten Sommerhits wie „You Can Get It“ oder „Mamacita“. Zudem sind auch die beiden Videoclips zum „Mamacita“ und „Baby Blue“ enthalten.
Wie bereits der Titel des Album „Club Tropicana“ verlauten lässt, handelt es sich bei dem Album um ein sehr erfrischendes Sommer Album was zum Fernweh an die Südsee einlädt. Unterstützt wird dieses zudem durch das an einem Palmenstrand aufgenommene Coverfoto.
Das Album beginnt mit der zweiten Singleauskopplung des Albums „Baby Blue“, welches genauso wie „Mamacita“ durch lässige Beats und entspannte Klänge den trüben Herbst und den nahenden Winter für einen Moment vergessen lässt. Zudem sind die Texte sehr eingängig und animieren direkt zum mitsingen. Extreme Ohrwurmgefahr! Ähnlich gestrickt sind die darauf folgenden Lieder bis einschließlich Lied acht. Alle handeln von Sommer, Sonne, Träumen und schönen Frauen.
Ab Lied neun werden etwas leisere Klänge angeschlagen und es folgen eine Reihe Balladen. Besonders hervorzuheben sind hier die Nummer „Last Summer“, welche eine sehr coole Blues Nummer ist und Marks Stimme sehr gut unterstützt. Oder aber auch „Forgive Me“, welches sehr gefühlvoll und samtweich in die Gehörgänge geht und für Gänsehaut sorgt. Auch die anderen Balladen wissen durch eine gefühlvolle Stimme und eine entspannte Melodie zu überzeugen. Herzschmerz pur! Für den ein oder anderen aber vielleicht auch etwas zu “schnulzig”. Aber diesen Stil ist man halt von Dieter Bohlen gewöhnt, der schon mit anderen “schnulzigen” Lieder wie zum Beispiel “Für Dich” Yvonne Catterfeld zum Erfolg führte.
Zu guter letzt wäre da noch der Sommer-Hit-Mix zu erwähnen, welches seine schönsten Sommerhits in einem achtminütigen Stück zusammenmixt. Enthalten sind hierbei auch Titel älterer Alben wie z.B. „You Can Get It“. Insgesamt wie ich finde ein sehr gelungener Mix, der bei jeder guten Party für einen Stimmungshöhepunkt sorgen dürfte.
Zum Abschluss kann ich nur sagen, dass mich das Album sehr positiv überrascht hat. Es ist ein sehr gelungener Mix aus sommerlichen Partyhits und ruhigen Balladen, auch wenn der Fokus sicherlich auf die Sommerhits gelegt wurde. Wenn ich die Scheibe einlege vergesse ich einfach alles um mich herum und schweife in ein entspanntes Urlaubsfeeling ab. Das einzige was ich auch leider etwas negativ ankreiden muss ist, dass sich die Songs in ihrem Aufbau und in ihrer Melodie an vielen Stellen wirklich sehr ähneln, was mich jedoch persönlich nicht gestört hat, da das Feeling einfach super rübertransportiert wird.
Mark hat die richtige Entscheidung in seinem Leben getroffen und an der Zusammenarbeit mit Dieter Bohlen festgehalten und nicht wie die anderen DSDS Kandidaten sich von ihm getrennt haben. Somit hat sich Mark als Künstler in Deutschland etabliert und sorgt für gute Alben.


23. Oktober 2009 at 12:56
Lustig diese CD hier rezensiert zu sehen, in Kombination mit den vielen Sternchen! ;D Ich kaufe ihm, als bekennenden Homosexuellen, die “Ich umgarne mich im Clip mit schönen Frauen, und auch auch in meinen Liedern geht es um ebendiese”-Masche nicht ab. Mark Medlock geht musikalisch meines Erachtens gar nicht, aber ich finde es super, dass ihr auch “solche” CDs unter die Lupe nehmt.
23. Oktober 2009 at 14:04
@Stefanie
Echt lustig finde ich, wie engmaschig doch dein Gehirn gestrickt ist..LOL
Weshalb dürfen Menschen mit unterschiedlicher sexueller Orientierung sich nicht mit Frauen umgeben usw.?
Du solltest mal zum Facharzt gehen.
Übrigens die CD-Bewertung ist echt gelungen…Danke
23. Oktober 2009 at 16:27
Mark Medlock geht im November auf Tour: Club Tropicana Tour 2009
04.11. Gütersloh
06.11. Ravensburg
07.11. Köln
08.11. Essen
09.11. Offenbach
10.11. Gera
11.11. München
12.11. Berlin
23. Oktober 2009 at 17:08
Lieber Ralph,
mir ist ein Rätsel woher du deine Aussage “Menschen mit unterschiedlicher sexueller Orientierung können sich nicht mit Frauen umgeben” aus meinem Text ziehst. Weder habe ich das formuliert, noch gemeint. Sympathisch ist mir der Gute, wenn auch die Musik zum Fürchten ist. Aber: Es ist seltsam ihn aus über Liebe zu einer Frau singen zu hören, aufgrund seiner sexuellen Orientierung. Da spricht nicht der Künstler Mark Medlock zu mir, sondern Dieter Bohlen, der ja die Texte für ihn schreibt und das ist ja noch schlimmer. Nicht mehr, nicht weniger. Wenn dir nicht gefällt, dass mir die Musik Medlocks nicht zusagt, okay. Aber es ist wohl einfacher mir Homophobie vorzuwerfen, was ich mir bei allem Respekt verbitte.
23. Oktober 2009 at 18:04
Die sexuelle Orientierung und der Blödsinn, sie in Musikvideos genau umgekehrt darzustellen ist ja wohl das einzige, über was man sich bei Herrn Medlock unterhalten kann.
Uninteressant und gehört verschwunden, so schnell es geht. Soll er lieber wieder kranke Menschen pflegen!
23. Oktober 2009 at 21:40
So einen Kommentar kann ja nur ein Trottel wie Du verfassen.
25. Oktober 2009 at 14:36
Ich versteht den Zusammenhang zwischen seiner Homosexuallität und den Songtexten auch nicht so ganz. Bei George Michael oder Elton John regt sich auch niemand auf?!
25. Oktober 2009 at 23:31
Von “Aufregen” war doch nie die Rede
Es fiel mir persönlich auf und wollte es unter einer Rezension kommentieren, die mich wegen der vielen Punkte verblüfft und nicht der Fakt dass er Homosexuell ist- das ist mir völlig schnuppe und hat nichts mit meiner Meinung zu seiner Musik zu tun. Wie gesagt; ich find´ ihn ganz sympathisch und denke aber, dass er auch ohne Bohlen erfolgreich sein könnte. Alles gut.
29. Oktober 2009 at 00:14
Hmmm. Ich halte die Kooperation mit Bohlen doch schon recht sinvoll, weil er das Business verstanden hat. Schaut man sich dei anderen DSDS Gewinner an muss man wahrscheinlich schon auf dem Wühltisch im Plattenladen suchen…