3 Words von „Cheryl Cole“

Küstler:
Cheryl Cole
Redaktions-Wertung:
Titel:
3 Words
Release:
19. März 2010
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Web:
keine Angaben

Sie ist einer der leuchtendsten Sterne am derzeitigen Pop-Firmament und der beste Beweis dafür, dass Casting-Gewinner keine One-Hit-Wunder sein müssen: Cheryl Cole! Die Britin wurde 2002 in der Casting-Show „Popstars: The Rivals“ in die Girlband Girls Aloud gewählt und feierte mit ihren vier Bandkolleginnen 20 aufeinanderfolgende Top-Ten-Hits. 2008 saß sie bei „The X Factor“ selbst in der Jury und war zu diesem Zeitpunkt bereits ein gefeiertes Model und eine Stilikone. Als sich Girls Aloud im vergangenen Jahr zu einer Auszeit entschieden, beschloss Cheryl Cole weiter auf den Solopfaden zu wandeln, die sie 2008 schon mit Will.i.am von den Black Eyed Peas und der Single „Heartbreaker“ angedeutet hatte und präsentiert nun ihr erstes Album „3 Words“.

„3 Words“ ist eine Mischungs aus Pop, Dance, R’n’B und auch ein wenig Electro. Die erste Singleauskopplung „Fight For This Love“ wurde bereits mit Doppelplatin ausgezeichnet und ist nach „Pokerface“ von Lady Gaga die meistverkaufte Single des Jahres 2009. Als Titelsong der 5. Staffel von Germany’s Next Topmodel dürfte Cheryl Cole auch in Deutschland die Verkaufszahlen in die Höhe schnellen lassen.

„3 Words“ ist der Opener des gleichnamigen Albums und ein Duett mit Will.i.am, der am Album auch als Produzent mitgewirkt hat. Der Sound ist ungewöhnlich und klingt so gar nicht mehr nach dem einstigen „lauten Mädchen“. Die temporeiche Single lebt vom wechselnden Gesang der beiden Musiker und dem experimentellen Klang. „Parachute“, die zweite Single, ist eine geschmeidige Pop-Nummer, die sofort ins Ohr geht und „Fight For This Love“ in nichts nachsteht. Der Song ist die aktuelle 2. Singleauskopplung.

Nach „Parachute“ kommt „Heaven“, wieder ein Duett mit Will.i.am und eine Mischung aus Pop und Dance. Die 4. Single auf dem Album ist die #1 Single „Fight For This Love“, gefolgt von „Rain On Me“. Dabei geht es etwas ruhiger zu, der Rhythmus bleibt aber tanzbar. „Make Me Cry“ ist die 6. Single auf „3 Words“ und erinnert anfangs ein wenig an Kylie Minogue, entwickelt sich dann aber zu einer energiegeladenen Dance-Nummer. Danach kommt „Happy Hour“, ein seichter Popsong, der ein wenig untergeht, besonders in Bezug auf die beiden Songs „Stand Up“ und „Boy Like You“. Wer es ruhig mag, kann bei „Don’t Talk About This Love“ abschalten. Den Abschluss des Albums bildet Cheryl Coles erste Solo-Single „Heartbreaker“.

Fazit: Mit „3 Words“ hat Cheryl Cole ein Album vorgelegt, das zeigt, dass sie mehr als nur ein Girlie sein kann. Ihr Sound ist reif und abwechslungsreich und geht nicht nur ins Ohr, sondern auch in die Beine. 3 Words: To be continued!

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