Kritik | They! Live von „Benjamin Damage & Doc Daneeka“

Küstler:
Benjamin Damage & Doc Daneeka
Redaktions-Wertung:
Titel:
They! Live
Release:
27. Januar 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Eine eindrucksvolle Reise durch die Territorien des Club-Kosmos. Dahin entführen Benjamin Damage und Doc Daneeka auf ihrem Debütalbum „They! Live“. Sie umfahren Deep House, Tech House, Dub-Techno und auch Detroit-Techno. Inspiriert vom Treiben der deutschen Hauptstadt Berlin, beeinflusst vom UK Funky. Deshalb findet man auf „They! Live“ sowohl dunkle Tiefen als auch erhebende Energie, Dunkelheit und Licht. Melodien und Soundlandschaften gehen Hand in Hand mit den clubbigen Beats, teils abgerundet mit der satten Stimme der UK-Sängerin Abigail Wyles, die extra nach Berlin gekommen ist, um zusammen mit den Swansea-Jungs ins Studio zu gehen.

Während Benjamin Damage mit seinem Ohrwurm „Deeper“ (auf dem Label Ten Thousand Yen von Doc Daneeka) bereits einen Volltreffer landen und anschließend eine nicht minder erfolgreiche 4-Track-Solo-EP veröffentlichen konnte, hat der „King of Wales“ – Doc Daneeka – selbst ebenso herausragend Singles an die Öffentlichkeit gebracht und mit seinem eigenen Track „Drums in the Deep“ ebenso für Aufhorchen gesorgt. Man könnte also kurz und knapp sagen, dass sich hier zwei gefunden haben, die mehr als gut miteinander können und ein dementsprechend brillantes Debüt abliefern.

„They! Live“ enthält neun Titel, die von B. O’Shea, M. Watkins und A. Wyles (Titel 1,2 und 6) geschrieben wurden. Abwechslungsreich, beatlastig, mal düster, dann wieder energiegeladen. Zwischendrin begegnet man immer wieder der Stimme von Abigail Wyles, die hervorragend zu den musikalischen Arrangements passt und der Scheibe einen einmaligen Touch verleiht. Hier verschmelzen derart viele Stile nahtlos miteinander, dass man absolut verstehen kann, warum Damage und Daneeka nach der ersten Kollaboration „Creeper“ mehr wollten. Der Weg nach Berlin hat sich für die beiden eindeutig gelohnt, denn „They! Live“  wird ganz sicher Fans finden.

Tracklist:

01. No One feat. Abigail Wyles
02. Battleships feat. Abigail Wyles
03. Deaf Siren
04. Creeper (Album Edit)
05. Charlottenburg
06. Halo feat. Abigail Wyles
07. Juggernaut
08. Elipsis
09. Bleach & Penicillin

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