Kritik | Tape Deck Heart von "Frank Turner"

Küstler:
Frank Turner
Redaktions-Wertung:
Titel:
Tape Deck Heart
Release:
19. April 2013
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Man könnte fast ein bisschen neidisch auf die Gelassenheit sein, mit der Frank Turner in den Tag hineinlebt und -musiziert. Als weitgereister Troubadour hat der 31-Jährige die Ruhe weg  und geht seine Songs zwar rockig, aber dennoch entspannt an. Und das nun schon seit knapp acht Jahren.

Denn im Jahr 2005 hat er sich dazu entschieden, eigene Wege zu gehen und die Band Million Dead zu verlassen. Den Punk in sich hat er trotzdem nie ganz abgelegt, er war in all seinen Veröffentlichungen allgegenwärtig. Deshalb ist er natürlich auch bei „Tape Deck Heart“ eine Begleiterscheinung und sorgt dafür, dass die Scheibe nicht zuuu nett und niedlich klingt. Es ist übrigens schon Franks fünftes Studioalbum.

Und das erscheint nach einem äußerst erfolgreichen Jahr. Denn 2012 hat der Brite sein bisher größtes Solokonzert vor 12.000 Fans in der Londoner Wembley Arena gegeben und nur kurze Zeit danach die Olympischen Sommerspiele in London eröffnet. Gemeinsam mit Größen wie Paul McCartney, Snow Patrol und Duran Duran. Das muss man erst mal sacken lassen.

Mit 25 Songideen für ein neues Album ging es ins Studio. Hier ist „Tape Deck Heart“ unter der Regie von Produzent Rich Costey (Muse/Interpol/Franz Ferdinand/Weezer) in den Eldorado Recording Studios von Burbank/Kalifornien entstanden. Letztlich haben es zwölf Titel auf die Tracklist geschafft. Denn Franks Wunsch war es, dass eine Laufzeit von 45 Minuten nicht überschritten wird. „So passt es auch ganz wunderbar auf eine Seite einer C90-Kassette“, verrät der Singer-Songwriter. Und diese hört sich wirklich bunt gemischt an. Mal etwas ruhiger, dann wieder punkig und vorlaut, fast schon schnoddrig. Frank Turner beweist Einsatz und Selbstfelektion. Seine Fans wissen das ganz sicher zu schätzen. Wie gut, dass die Tourdaten des Sympathiekopfes unlängst bekannt gegeben wurden:

05.09.2013 Dortmund, FZW
06.09.2013 Bremen, Schlachthof
08.09.2013 Berlin, Huxley’s
09.09.2013 Hamburg, Große Freiheit 36
10.09.2013 Hannover, Faust
11.09.2013 Wiesbaden, Schlachthof
12.09.2013 München, Backstage Werk
14.09.2013 Lindau, Club Vaudeville
19.09.2013 Stuttgart, Longhorn
20.09.2013 Köln, E-Werk

Hier kann auch noch in „Tape Deck Heart“ reingehört werden:

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