Kritik | Songs Around The World Part 2 von „Playing For Change“

Küstler:
Playing For Change
Redaktions-Wertung:
Titel:
Songs Around The World Part 2
Release:
24. Juni 2011
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Musik ist rund um den Globus Bestandteil aller Kulturen. Ob Weiß, ob Schwarz, ob arm oder reich – der musikalische Ausdruck von Emotionen, Wünschen und Sehnsüchten findet von Afrika bis Australien seit Jahrhunderten statt. Eine Gruppe von Dokumentarfilmern um Mark Johnson wollte festhalten, wie Musik in den Straßen der Welt verwurzelt ist und ist während ihrer Reise dies- und jenseits des Äquators mit Menschen aller Länder in Berührung gekommen. Sie erfuhren Wärme, Offenheit und Großzügigkeit. Selbst in den ärmsten Regionen dieser Erde. Daraus entstand die Stiftung „Playing For Change“. Und diese vertritt die Meinung, dass Frieden und positive Veränderung mit der unmissverständliche Sprache der Musik erreicht werden können.

Bereits 2009 machte das Projekt auf sich aufmerksam, als für eine Version des Songs „Stand By Me“ ein Chor aus Südafrika und eine ur-amerikanische Trommelband gemeinsam musiziert haben. Über 30 Millionen Views bei YouTube sagen eigentlich schon alles. Die erste Ausführung von „Playing For Change: Songs Around The World“ gab ihren Einstand in den Billboard Pop Charts im Frühjahr 2009 und stieß auf sehr positives Echo.

2011 wird diese Reise nun fortgeführt, mit der Doppel-CD „Playing For Change – Songs Around The World Part 2“. Johnson und sein Team besuchten Indien, Japan, Brasilien, Jamaika und weitere elf Länder. Über 150 Musiker verewigten sich auf dem 2-Disc CD/DVD-Package, in einem globalen Mix. Einige Songs der insgesamt 21 Titel wurden eigens für das Album geschrieben, andere, wie „Imagine“ oder „Higher Ground“ vollkommen neu interpretiert. Dabei wurde besonderer Wert auf eine bessere Qualität gelegt und das hört/sieht man deutlich. Das Album lädt ein zu einer aufregenden, spannenden und packenden Reise durch die Gegenden dieser Welt. Durch verschiedene Kulturen, Stile und Genres.

CD1 beinhaltet ausnahmslos Audiostücke, CD2 entführt mit Videos und Extras in die entlegensten Winkel unseres Planeten. Da treffen blinde Musiker auf afrikanische Trommler, Sänger auf skurrile Instrumente. Es ist eine Dokumentation, die zweifellos bestätigt, dass Musik eine Sprache ist, die jeder versteht. Ganz egal, wo oder wie er lebt. Der Rhyhthmus verbindet die Vielzahl an Kulturen und er macht „Playing For Change – Songs Around The World Part 2“ zu einem wunderbaren Bonus im CD-Regal. Nicht nur für Weltenbummler.

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