Kritik | Shangri La von „Jake Bugg“

Küstler:
Jake Bugg
Redaktions-Wertung:
Titel:
Shangri La
Release:
15. November 2013
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Rock’n’Roll ist tot? Nicht mit diesem jungen Herren hier. Auf dem Cover hält man ihn von der Ferne im ersten Moment vielleicht für Justin Bieber, doch die Gitarre dürfte bereits irritieren. Zurecht. Jake Bugg hat mit Justin rein gar nichts gemeinsam. Wobei …

Der Brite ist als jüngster männlicher Solo-Künstler mit einem #1 Debüt im UK in die Geschichte eingegangen. Und seine Mission ist klar: Der 19-Jährige ist angetreten, um den Rock’n’Roll vor dem Aussterben zu bewahren. Sein erstes Album „Jake Bugg“ überzeugte dabei nicht nur die Briten, sondern sogar Noel Gallagher. Und das war erst der Anfang. Es folgten ein Auftritt im Hyde Park mit den Rolling Stones sowie Ausflüge in die Vereinigten Staaten.

Vor wenigen Tagen hat Jake Bugg seinen Nachfolger „Shangri La“ veröffentlicht und der klingt wirklich, als würde er aus einer anderen Zeit stammen. 19 Jahre? Man kann es nicht glauben. Jake hört sich an wie ein alter Haudegen und haut dazu noch ordentlich in die Saiten.

Benannt hat er seine neueste Scheibe übrigens nach Rick Rubin’s Studio in Malibu, wo er mit eben diesem am Album gearbeitet hat. Rubin war als Produzent tätig, alle Songs wurden komplett live eingespielt. „Wenn man es so aufnimmt, lässt sich eine unerklärliche Magie auffangen“, sagt Jake. Die überträgt sich auch auf den Zuhörer, während man in eine roughe Epoche „verschleppt“ wird. Und so ist Jake Bugg wieder da, ohne je weg gewesen zu sein. Sehr nett anzuhören. Nicht nur bei einem Ritt in den Sonnenaufgang.

JAKE BUGG LIVE:

29.11.2013 Hamburg – Grosse Freiheit
03.12.2013 München – Muffathalle

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