Kritik | Royal Flush On The Titanic von „The Bulletmonks“

Sie öffnen mit „Royal Flush On The Titanic“ die erste Seite des zweiten Kapitels: The Bulletmonks, oder auch kurz Bulletmonks. Wir befinden uns im Jahr 2 nach dem erfolgreichen Debütalbum “Weapons Of Mass Destruction“, das im März 2009 veröffentlicht wurde. Nun steht endlich der nächste Silberling der Band aus Franken in den Startlöchern und enthält 14 brandneue Songs, die von Beginn an nur einem Motto folgen: Having a good time!

Wer es noch nicht weiß: The Bulletmonks, das sind Tyler Voxx (Gesang, Gitarre), sein Bruder Dangerous Dan (Gitarre), Spreace Jackson (Bass) und M.Dogg (Schlagzeug). Zu ihren Idolen zählen Urgesteine wie Queens Of The Stoneage, Slash, UFO, Iron Maiden, ZZ Top und Guns ’n‘ Roses , die maßgeblich ihren Stil geprägt haben. Einen großen Anteil an ihrem Sound hat sicher auch der internationale Touch, den die einzelnen Bandmitglieder mit einbringen. Während Tyler und Dan den Großteil ihrer Kindheit in Australien verbracht haben, kommt Spreace direkt aus dem sonnigen Los Angeles. Und so erklärt es sich, dass The Bulletmonks irgendwie deutlich älter klingen, als sie eigentlich sind.

Sie haben auch schon einiges erlebt. Nach ihrem überaus erfolgreichen Debüt haben die Vier Supporttourneen vor W.A.S.P., U.F.O. und VOLBEAT absolviert! Über 100 Shows, u.a. auf dem Wacken Rocks South oder als Co-Headliner auf dem Welt Astra Tag 2010 vor rund 40.000 Zuschauern in Hamburg, haben die Band wachsen lassen. Und sie ihrer großen Mission Stück für Stück näher gebracht: Rock N Roll zu leben und soviel Zeit wie möglich mit tollen Fans  zu verbringen.

Ihr am 20.1.2012 erscheinendes Album „Royal Flush On The Titanic“ ist ein weiteres Schritt in diese Richtung. Es ist ein verspielter, expolsiver Mix aus groovigen schweren Songs wie „You Want Me To Hang“, gewohnt fetzigen Krachern wie „Poor Trait“ oder „Old Mans Rollercoaster“. Die Band wagt sich auch erstmals an ein Stück australischer Geschichte, indem sie in „Stringybark Creek“ eine der ältesten Sagen aus der Kolonialzeit aufgreift und verrockt. Nur einer von insgesamt 14 wuchtigen Songs, die es auf die Platte geschafft haben.

Damit ist klar, wo die Band hin will – keinesfalls nach Hause! Die vier Bulletmonks werden auch 2012 möglichst jeden Tag am Start und mit ihrer Power anstecken. Eine gute Möglichkeit dazu ist die kommende Tour der Jungs, gemeinsam mit D-A-D:

05.02.12 GER Frankfurt Batschkapp
06.02.12 GER Nürnberg Hirsch
07.02.12 GER Stuttgart Röhre
08.02.12 GER Berlin Postbahnhof
09.02.12 GER Osnabrück Lagerhalle
10.02.12 GER Hannover Musikzentrum
11.02.12 GER Bochum Zeche
12.02.12 GER Köln Luxor
16.02.12 GER München Backstage

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