Kritik | Privateering von „Mark Knopfler“

Küstler:
Mark Knopfler
Redaktions-Wertung:
Titel:
Privateering
Release:
31. August 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Mark Knopfler kennt man eigentlich als Kopf der Dire Straits. Und als einen der weltbesten E-Gitarristen. Mit Alben wie „Golden Heart“ und „Sailing to Philadelphia“ hat er die internationalen Charts gestürmt, jetzt kommt das erste Doppelalbum in der inzwischen 35-jährigen Karriere: „Privateering“!

Warum ein Doppelalbum? Mark Knopfler selbst ist der Meinung, dass ihm ein wenig die Zeit davonläuft. Schließlich ist er schon 63 und lange im Geschäft. „Das alles erfüllt mich jedenfalls mehr denn je – das Schreiben der Songs, die Studioarbeit, die Auftritte, ich genieße jeden einzelnen Aspekt davon. Und ich hab so viele Songideen herumfliegen, dass man fast schon aufpassen muss, wo man hintritt“, so der Brite.

20 davon haben es auf seinen neuesten Longplayer geschafft. Jeder für sich ein kleines Folk-, Blues-, Country- oder Rockmeisterwerk. Das vielleicht größte Werk in seinem bisherigen Schaffen. Er tänzelt zwischen verträumten Americana-Anleihen, Seemnannsmelodien, Gitarren- und Folk-Sounds. Auf dem Album begegnet man ganz unterschiedlichen Charakteren und kann sich in die verschiedensten Stimmungen versetzen lassen.

Allerdings gelingt dies nicht unbedingt beim ersten Hören. „Privateering“ braucht ein paar Anläufe. Dann allerdings erschließen sich Stilrichtungen, die man von Herr Knopfler solo gar nicht gewöhnt ist. Und dennoch hat er das Steuer in der Hand. Und das Kommando. So, wie es auch der Titel „Privateering“ vorgibt. Man begibt sich gemeinsam mit ihm auf eine Reise, auf die künstlerische See. Und mit nahezu jedem Song gelangt man an andere Ufer. Dadurch ist das Doppelalbum unheimlich vielseitig und wie nie langweilig. Es enthält eine tolle Sammlung an Songs, von der nicht nur Fans des Künstlers aus Glasgow angetan sein dürften.

Einen Album-Trailer könnt ihr euch hier ansehen!

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