Kritik | Ich hab Soul von „CJ Taylor“

Küstler:
CJ Taylor
Redaktions-Wertung:
Titel:
Ich hab Soul
Release:
09. September 2011
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Web:

„Es macht shushushu“ und „shubidubdu“. Die zweite Single aus dem Solo-Debutalbum „Nicht so wie früher“ (VÖ 04.11.2011) von CJ Taylor hört sich angenehm und leicht an und passt zum heißen Wetter. Bloß nicht zu schnell bewegen. So schwingt man zum Soul des Musikers mit.

„Meine Mutter war früher DJ und schon damals habe ich ihre Motown-Platten durch gestöbert. Diese Musik hat mich schon immer in ihren Bann gezogen und inspiriert. Daher liebe ich noch heute Soul und diese Musik steckt einfach in mir“. So die Worte des gebürtigen Aschaffenburgers. Drei erfolgreiche Alben hat der Sänger mittlerweile auf den Markt gebracht und mehrere Top20 Singles. Er ist der ehemalige Sänger der deutschen HipHop-Band Rapsoul. Von 2005 bis 2009 produzierten die drei Nachwuchstalente Musik die einfach den Namen ihrer Band wiederspiegelt. 2008 traten Rapsoul sogar beim Bundesvision Song Contest für das Bundesland Hessen auf und belegten Platz Acht.

„Ich hab das Zeug wo sogar du dich zu bewegst!“

Jetzt geht ein lang ersehnter Traum für CJ Taylor, der mit vollem Namen Christopher Jimmy heißt, in Erfüllung. „Wunderschön“ hieß die erste Single aus seinem Album. Er wollte einen Song schreiben womit er“ alle verliebte Pärchen glücklich machen kann“. Nun erscheint am 09. September die zweite Single „Ich hab Soul“. Einer der persönlichen Lieblingssongs von CJ. Da fühlt er sich „zu Hause in der schönen heilen Soul-Welt“. Cooler Klang einer Elektroorgel, Trompetenklänge und ein mitreißender Rhythmus geben der typischen Rapperstimme das i-Tüpfelchen und machen den Song zu einem ohrwurmverdächtigen weiteren Sommerlied.

In seinem ersten Soloalbum ist dem Wahl-Mannheimer die Mischung aus Pop und Soul ist gelungen. Weil er selbst viel Rockmusik hört, ist die auch in seinem neuen Album großzügig vertreten. Eine Mischung aus Soul und Rock also? Das hören wir uns doch mal an!

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2 Kommentare

  1. Ich bin ueberrascht zu lesen das man hier von Soul redet. Dieser Song hat leider nur sehr wenig mit Soul zu tun. Liebe Sabine, du scheinst noch sehr jung zu sein und das muss wohl deine erst ‚Soul‘ Nummer sein. Leider hat es weder den Schwung noch den Groove einer Motown Platte, es ‚groovt eigentlich gar nicht. Wo sind die Funky Blaeser. Der Song faengt ja sofgar noch ok an, wird aber dann superlangweilig. Vom ‚Assi-deutsch‘ im Rapteil will ich erst gar nicht anfangen. Die Stimme von CJ Taylor ist allerdings wie gewohnt sehr gut. Sorry. Frage: Woher kennst du schon die Albentitel? Bist du ein Insider?

  2. Lieber Peter,

    jung ist Ansichtssache! Und so auch der Soul!

    Ich bin im musikwissenschaftlichen durch mein Studium ausgebildet. Meiner Meinung nach weicht der heutige Soul von dem der 60er-Jahre in vielen Liedern oder bei vielen Interpreten ab. Das soul-ähnliche habe ich in dieser Kritik aufgegriffen, weil CJ Taylor es in seinem Zitat selbst so genannt hat und das gleiche gilt für die Motown-Platten. Durch diese hat er sich inspirieren lassen. Den Vergleich habe also nicht ICH gezogen.

    Musikbewertungen sind subjektiv, und so sieht jeder die Sache anders, aber dafür sind wir ja da. In diesem Sinner also vielen Dank für deinen Kommentar. Falls du weitere Anmerkungen oder Fragen hast, bitte immer gerne posten!

    Liebe Grüße, Sabine

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