Kritik | Here and Now von „Nickelback“

Küstler:
Nickelback
Redaktions-Wertung:
Titel:
Here and Now
Release:
18. November 2011
LeserInnen-Wertung:

Mit den Worten „Here and Now“ bringen es Nickelback klar auf den Punkt, ihr siebtes Album. Aufgenommen in den Mountain View Studios in Vancouver wollen sie ihren Fans mit dem Nachfolger des erfolgreichen 2008-er Albums „Dark Horse“ einheizen und setzen dabei auf ihren typischen Rocksound. Dass der gut ankommt, dürften die bislang knapp 50 Millionen verkauften Alben des Quartetts zeigen. Denn Nickelback zählen zu den erfolgreichsten Bands in ihrem Genre. Und das seit über zehn Jahren!

Ihren Durchbruch schafften sie mit „How You Remind Me“, im Jahr 2001! Seitdem haben Chad und seine Kollegen mit Tracks wie „Rockstar“, „Gotta Be Somebody“ oder „This Afternoon“ zahlreiche weitere Ohrwürmer gelandet und waren bei sämtlichen Radiostationen zu hören. Auch auf ihrem neuesten Album verstecken sich wieder etliche Hits, die ganz sicher bald in Dauerrotation laufen. Was bei „Here and Now“ allerdings auffällt, ist der deutliche härtere, rockigere Touch, der teilweise schon in Richtung Metal geht. Nickelback klingen nicht mehr ganz so sanft, sondern wagen ein bisschen mehr.

Zu hören ist das besonders bei Titeln wie „Kiss It Goodbye“, „Midnight Queen“ und „This Means War“, die fast schon an Korn oder Slipknot erinnern. Sänger Chad zeigt hier stimmlich gesehen eine völlig neue Facette. Songs wie „Trying Not To Love You“ klingen dagegen gewohnt nach Nickelback und stellen solide Rocknummern dar, die man aber allesamt auf den früheren Alben schon mal in der einen oder anderen Form gehört hat. Die erste Auskopplung „When We Stand Together“, die simultan zu „Bottoms Up“ bereits im Oktober veröffentlicht wurde, hat international dennoch direkt die Charts gestürmt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sogar die Top10.

So ist „Here and Now“ ein durch und durch abwechslungsreiches und ansprechendes Album geworden, das seinen Vorgängern in nichts nachsteht. Die Band knüpft nicht nur an vergangene Erfolge an, sondern zeigt auch neue Seiten. Einziges Manko: die Gesamtlaufzeit. Mit knapp 40 Minuten nicht wirklich lang. Hier hätte locker noch ein Song aufs Album gepasst. Wenn der auf das achte oder neunte Album kommt, ist das aber auch ok …

P.S. Näheres zur Welttournee 2012 wird in Kürze bekannt gegeben! Bis dahin könnt ihr euch hier ganz entspannt das neueste Album von Nickelback gönnen!

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4 Kommentare

  1. Also ich hab mir das Album gerade angehört und muss gestehen, dass ich es als keinen großen Hit sehe. Ich war ein wenig enttäuscht das es im ersten Track schon um rohe, sinnlose Kloppereien ging, im nächsten schon das Statement um den geliebten Whisky. Midnight Queen erzählt von einer Frau die sich grob gesagt in eine „Tequilabar“ verwandelt. Track fünf finde ich auch die Worte Alkohol, Drogen…
    Aber genug der schlechten Dinge… Lieder wie „When we stand together“,“Lullaby“,“Kiss it goodbye“, sind allesamt super. Mal wieder sind Nickelbacks neue Ufer, zu denen sie vor haben aufzubrechen, klar zu erkennen. Jedoch muss ich entscheiden widersprechen, wenn es darum geht, dass „Here and Now“ an „Dark Horse“ heran reichen soll. Meiner Meinung nach ist dem nicht so, denn ich hatte zu „Dark Horse“ mehr Bindungen. Lieder die mich aufheiterten und mir regelrecht Geschichten erzählt hatten. Bei „Here and Now“ fehlt es mir einfach.

  2. „Zu hören ist das besonders bei Titeln wie “Kiss It Goodbye”, “Midnight Queen” und “This Means War”, die fast schon an Korn oder Slipknot erinnern.“
    Welcher Trottel hat den bitte das geschrieben? xD

  3. ich finde das neue album super! es ist alles dabei-von liedern bei denen ich einfach gute laune bekomme,über lieder bei denen ich wut ablassen kann,bis hin zu lieder, bei denen ich einfach anfange zu weinen..

  4. <Nickelback3
    Sie sind einfach super, seit dem ich sie das erste mal gehört habe möchte ich wirklich nichts anderes hören und jetzt im Herbst die Tour, echt fantastisch!!!
    Ja, das neue Album finde ich ist sehr gelungen, es besteht aus so unterschiedlichen Songs. Die einen zeigen das "übliche" von ihnen, aber die anderen Lieder wie “Kiss It Goodbye”, “Midnight Queen” und “This Means War” sind schon echt was anderes, im ersten Moment denkt man gar nicht, dass diese Lieder von ihnen sind. Im endeffect sind sie aber genauso super wie alle anderen Lieder auch. Wenn NB anfängt Lieder zu schreiben kommt wirklich nur gutes bei raus!!!
    Also mein Schlussfazit was ich daraus erschließen kann ist, dass das Album einfach mal wieder der Wahnsinn ist und worin sehr viel Abwechslung vorhanden ist. Sie haben mal wieder gezeigt, dass sie viele Facetten haben. Zusätzlich zeigen zum Beispiel die Texte von "Lullaby" oder "When we stand together" mal wieder die Realität unserer Welt, das ist eine Sache die ich an dieser Band super finde, denn sie drücken in ihren Liedern auch aus was hier auf der Welt passiert und "singen die Welt nicht immer schön". Sie machen darauf aufmerksam, dass man vielleicht auch mal mehr nachdenken sollte.
    Viele liebe Grüße Isa

    PS: Nickelback ist die tollste Band die es gab, gibt und geben wird!!! Ich könnte noch Stunden über sie reden! <3

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