Kritik | Gold Dust von „Tori Amos“

Küstler:
Tori Amos
Redaktions-Wertung:
Titel:
Gold Dust
Release:
28. September 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Myra Ellen Amos‘ neues Album „Gold Dust“ ist ein Streifzug durch ihre erfolgreiche Musikkarriere. Die Lieder stammen fast vollständig von ihren bisherigen Alben. Tori Amos feiert ihre 20-jährige Erfolgsgeschichte also mit einer außergewöhnlichen Werkschau.

Alte Songs neu aufzunehmen und neu zu vermarkten ist sicherlich nicht die glorreichste Idee im Musikbusiness. Das komplette Album aber vom Metropole Orchestra in Amsterdam einspielen zu lassen, gibt dem Ganzen einfach eine andere Klasse.

Schwungvoll, melodisch, ausgereift und stimmig kommen die einzelnen Titel daher. Tori Amos‘ Stimme schwingt wundervoll im Takt mit Streichern, Bläsern und Tasteninstrumenten. Wirklich neu oder anders interpretiert kommen die Songs aber nicht daher. Das Orchester passt sich an Tori Amos an, und tritt nur allzu selten als gewaltiges Musikinstrumentarium hervor. Die Harmonie des Album leidet aber nicht darunter.

„Gold Dust“ entzweit die Meinung. Auf der einen Seite ist es wirklich ein gelungenes Album, welches zur Entspannung, bei der Autofahrt oder einfach nebenbei gehört werden kann. Auf der anderen Seite enthält das Album zu wenig Neues um wirklich eine allgemeine Kaufempfehlung zu bekommen. Fans von Tori Amos oder auch der Klassik können aber auf jeden Fall zugreifen.

Am 15. Oktober wird Tori Amos übrigens beim ZDF Morgenmagazin zu Gast sein. Am gleichen Tag folgt ein weiteres Highlight: Tori Amos präsentiert „Gold Dust“ live in der Philharmonie in Berlin!

Tracklisting:

01. Flavor
02. Yes, Anastasia
03. Jackie’s Strength
04. Cloud On My Tongue
05. Precious Things
06. Gold Dust
07. Star Of Wonder
08. Winter
09. Flying Dutchman
10. Programmable Soda
11. Snow Cherries From France
12. Marianne
13. Silent All These Years
14. Girl Disappearing

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