Kritik | Blackwood Dub von „Sly & Robbie“

Küstler:
Sly & Robbie
Redaktions-Wertung:
Titel:
Blackwood Dub
Release:
24. Februar 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Freunde des gepflegten Dub, aufgepasst! Sly & Robbie haben am 24. Februar ihr erstes Dup Album seit Jahren veröffentlicht. Ganz unter dem Motto: „Strictly Dub – No Vocals“ erweist sich die LP „Blackwood Dub“ als interessante Wiederbelebung eines in Jamaika längst tot geglaubten Genres.

Produziert haben es diesmal nicht Sly & Robbie selbst, sondern Produzententalent Alberto ‚Burur‘ Blackwood. Und zwar im legendären Harry J Studio, wo u.a. auch die Bob Marley & The Wailers Alben ‚Catch A Fire‘ und ‚Burnin‘ & ‚Natty Dread‘ aufgenommen wurden. An der Umsetzung des Albums waren auch langjährige Weggefährten wie Mikey ‚Mao‘ Chung (Gitarre) und Uziah ‚Sticky‘ Thompson (Perkussion) beteiligt.

In zehn Tracks mischen die mit Abstand weltweit bekanntesten und erfolgreichsten Musiker Jamaikas klare Rhythmen mit Soundfetzen aus ihrer Anfangszeit, den 80er Jahren. Die erinnern an Veröffentlichungen wie „The 60’s, 70’s into the 80’s = Taxi“ oder „A dub experience“ und sind rein handwerklich zwar einwandfrei umgesetzt, lassen dafür aber an anderer Stelle etwas vermissen.

„Blackwood Dub“ ist für Sly Dunbar & Robbie Shakespeare zwar ein starker Beginn des Jahres 2012 mit den Festivitäten zur 50 Jahre Unabhängigkeit Jamaikas, es wäre aber durchaus noch etwas mehr möglich gewesen. Wen es tröstet: Das Album ist als CD (6-Fold Digipak), als LP-Vinyl mit Poster, als limitierte Picture-Disc und als Digital Download erschienen!

Tracklisting:

1. Dirty Flirty
2. Shabby Attack
3. Burru Saturday
4. Communication Breakdown
5. Frenchman Code
6. Riding East
7. Ruff House
8. Smoothie
9. The Bomber
10. The Great Escape

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