Kritik | As The Crow Flies [EP] von „Amos Lee“

Küstler:
Amos Lee
Redaktions-Wertung:
Titel:
As The Crow Flies [EP]
Release:
10. Februar 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Vier Alben hat Singer-Songwriter Amos Lee bereits veröffentlicht. Das Letzte, „Mission Bell“, im Jahr 2011. Während er dieses aufgenommen hat, gab es natürlich auch Songs, die es letztlich nicht auf die bejubelte LP geschafft haben. Damit diese nicht ungehört bleiben, hat der Musiker am 10. Februar eine sechs Titel umfassende CD veröffentlicht, die den Namen „As The Crow Flies“ trägt. Produziert wurde diese, nennen wir es mal Recycling-Scheibe, von Multi-Instrumentalist Joey Burns.

Der Begriff Recycling ist allerdings keinesfalls abwertend gemeint. Man muss Amos Lee eigentlich dankbar sein, dass er sich dazu entschlossen hat, diese sechs Titel nicht einfach in irgendeiner Schublade verschwinden zu lassen. Denn die EP ist vom Niveau und der Qualität derart hoch, dass man sie eigentlich schon fast als eigenständiges Album behandeln kann. Warum also nicht die Öffentlichkeit daran teilhaben lassen?

Eröffnet wird die EP vom opulenten Opener „The Darkness“. Zwar nur 40 Sekunden lang, dafür aber mit Klavier und Geige angereichert. Ein ideales Bett für die sanfte Stimme von Amos Lee. Auch danach lässt er es bei „Simple Things“ eher ruhig angehen. Aber nur, um bei „Say Goodbye“ etwas mehr an Tempo vorzulegen. „Mama Sail To Me“ ist gospel-mäßig angehaucht, „There I Go Again“ geht eher in Richtung Soul. Die sechs Titel der EP bilden eine stimmige Einheit und rechtfertigen die Veröffentlichung absolut. Wer bereits im Besitz des Albums „Mission Bell“ ist bzw. an diesem Gefallen gefunden hat, dem sei auch „As The Crow Flies“ ans Herz gelegt.

Tracklist:

01 The Darkness
02 Simple Things
03 Say Goodbye
04 May I Remind You
05 Mama Sail to Me
06 There I Go Again

Verwandte Artikel

  • Keine verwandten Artikel gefunden

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*

n/a