Kritik | Salsafuerte von "Salsafuerte feat. Yumarya"

Küstler:
Salsafuerte feat. Yumarya
Redaktions-Wertung:
Titel:
Salsafuerte
Release:
01. Juni 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Salsa-Tanzkurse und Salsa-Bands schießen hier zu Lande aus dem Boden und erfreuen sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Die charakteristischen Rhythmen, die beschwingte Musik und die ausdrucksvollen erotischen Körperbewegungen, finden immer mehr Zuspruch bei Jung und Alt. Ganze Salsa-Szenen sind bereits entstanden oder im Begriff zu entstehen.

„Salsa Fuerte“ hat zwei Dinge mit Sicherheit: Feuer und Tiefgang! Es ist nahezu unmöglich bei dieser Musik ohne jegliche Körperbewegung ruhig verharren zu können, denn die geballte Kraft des Latin sollte den ganzen Körper erzittern lassen. Scharf ist bekanntlicherweise aber nicht immer gleich scharf, denn ne-ben Latin sind sowohl Einflüsse aus karibischen Gefilden wie aus dem Jazz vorhanden und machen das Album einzigartig. Mainstream-Salsa wird hier vergeblich gesucht werden.

Die Musiker von „Salsa Fuerte“ haben sich aus verschiedenen Sparten und Gegenden zusammengetan. Zweimal im Jahr ertönt der Aufruf zum gemeinsamen Einstudieren neuer Stücke, die später auf eine neues Album gepackt werden. Gregor Hübner (Klavier und Violine), Jerome Goldschmidt (Perkussion), Klaus Graf (Saxofon), Claus Reichstaller (Trompete), Veit Hübner (Bass), Joachim Leyh (Schlagzeug) und Yumaria (Gesang) verleihen diesem neuen Album ein besonders schmackhafte Würze.

„Salsafuerte sind eine deutsche Band […]. Sie kleben sich nicht im über-tragenen Sinne schwarze Bärtchen unter die Nase und rufen uns kein schmissiges ‚Hola!‘ oder ‚Olé“ zu […]. Wahrscheinlich ist genau dies der Grund, warum ihre Musik so authentisch, zutiefst ehrlich und überhaupt nicht aufgesetzt klingt.“

Daraus resultiert jedoch der Fakt, dass die Musiker aus verschiedenen kultu-rellen Räumen der Welt stammen und somit all ihre Lebens- und musikalischen Erfahrungen übernehmen und untereinander austauschen können. Besonders die Weltmetropole New York und das Herkunftsland der ausdrucksvollen und markanten Sängerin Yumaria, Curacao, spielen dabei musikalisch eine wichtige Rolle.
Sowohl die Intensität als auch die Authentizität, in Verbindung mit sensationellen Instrumentalisten und einer bezaubernden Sängerin, lassen keine Zweifel offen, dass es sich hier um gepflegte Salsa Musik im weitesten Sinne handelt. Liebhaber werden definitiv auf ihre Kosten kommen.

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