Kritik | O.S.T. – Rubbeldiekatz

Küstler:
Various
Redaktions-Wertung:
Titel:
O.S.T. - Rubbeldiekatz
Release:
16. Dezember 2011
LeserInnen-Wertung:

2011 scheint das Jahr des Matthias Schweighöfer zu sein. Mit „What A Man“ hat er seine erste Regiearbeit vorgestellt, ist deutschlandweit durchs Kinos getourt und als Wetteinsatz auch gern mal nur mit einem Schlüpfer auf dem Leib durch das Brandenburger Tor gerannt. Außerdem war er in den Musikvideos „Eisener Steg“ von Philipp Poisel und „New Age“ von Marlon Roudette zu sehen. Doch damit noch nicht genug. Das Erfolgsjahr rundert Matthias jetzt passend ab, und zwar mit dem Film „Rubbeldiekatz“. Diesmal wieder VOR der Kamera, unter der Regie von Detlev Buck.

Die Story erinnert dabei sehr an „Tootsie“ mit Dustin Hoffman, einem Klassiker aus dem Jahr 1982: Alexander Honk (Schweighöfer) versucht sich erfolglos als Schauspieler und spielt im lokalen Theater regelmäßig in einer Frauenrolle. Das reicht ihm allerdings nicht, er will nach Hollywood und groß rauskommen. Um das zu erreichen, nimmt er, als Frau verkleidet, am Casting für eine Produktion über die Nazi-Zeit teil und wird als Alexandra promt eingestellt. Dumm nur, dass er im Film eine lesbische Beziehung zu Schauspielkollegin Sarah (Alexandra Maria Lara) hat und sich direkt in sie verliebt. Vollkomene Verwirrung und Chaos sind vorprogrammiert.

Um diese Geschichte passend zu untermalen, muss natürlich auch der richtige Soundtrack her. Und der wartet mit einer 22 Titel-starken Tracklist auf. Darauf sind nicht nur instrumentale Parts von Enis Rotthoff zu finden, sondern auch jede Menge Künstler. Der grandiose Jonathan Jeremiah ist mit „Heart of Stone“ vertreten, Pigeon John mit „The Bomb“, Caro Emerald mit „That Man“ und „You Don’t Love Me“. Zu finden sind auf der Scheibe auch The BossHoss & Nena feat. „Rubbeldiekatz“ (Detlev Buck, Matthias Schweighöfer, Denis Moschitto, Maximilian Brückner und Alexandra Maria Lara) mit einem Cover des Songs „L.O.V.E.“ von Nat King Cole, Monta mit „I’m Sorry“ und Rea Garvey mit „Strangers In The Night“. Der Großteil der Songs ist im Stil der 20er und 30er Jahre angelegt, passend zur Zeit, in welcher der Film spielt.

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