Kritik | Lyambiko sings Gershwin von „Lyambiko“

Küstler:
Lyambiko
Redaktions-Wertung:
Titel:
Lyambiko sings Gershwin
Release:
03. Februar 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Die Jazz-Sängerin des Jahres 2011

„Lyambiko sings Gershwin“ heißt das neue viel versprechende Album einer der großen deutschen Jazzsängerinnen. Und bereits jetzt wird die Thüringerin dafür in den höchsten Tönen gelobt. Kein Wunder, denn sie hat 2011 den ECHO Jazz in der Kategorie „Sängerin der Jahres“ gewonnen.

Auf ihrem neuen Album kleidet LYAMBIKO bekannte und unbekannte Gershwin Lieder in ein swingendes Gewand. Überzeugend zeigt sich hierbei ihre warme, schon fast schnurrende Stimme mit Wiedererkennungswert. Zusammen mit ihrer Band, bestehend aus Heinrich Koebberling (Drums), Robin Draganic (Double Bass) und Marque Lowenthal (Grand Piano), schafft sie es der Broadway Legende Gershwin ein würdiges Denkmal zu setzten. Das setzt sich zusammen aus großen Musicalhits neu interpretiert. Nicht bloß gecovert, sondern einschlägig studiert. Dabei folgt LYAMBIKO einer Reihe großer Jazzlegenden wie etwa Ella Fitzgerald oder Frank Sinatra, die viele Jahre zuvor Gershwin-Interpretationen gesungen haben. Dabei stehen Lyambikos Interpretationen denen der großen Jazzlegenden in nichts nach.

„Ich wollte nicht unbedingt nur die Gershwin-Hits machen, die jeder kennt, sondern eben auch Sachen, die man noch nicht so gehört hat.“, so die Künstlerin. Und doch dürfen Hits wie „I got rhythm“ oder „Summertime“ nicht fehlen. Den letzteren „Porgy and Bess“ Klassiker versteht die Band durch eine bezaubernde Interpretation ein sensationelles Gefühl zu geben. Die summende Sommerstimmung kommt dabei neben den tragischen Momenten sehr gut zum Vorschein.

„Lyambiko sings Gershwin“ ist nicht nur ein Werk zum hinhören, sondern vor allem zum Miterleben unterschiedlicher Stimmungen, die von der vierköpfigen Jazzband leidenschaftlich interpretiert und dargestellt werden.

LYAMBIKO on Tour:

10.02.12 Halle, Women in Jazz
22.02.12 Eisleben, Landesbühne Sachsen-Anhalt
23.02.12 Hamburg, St. Nikolai Kirche
24.02.12 Berlin, Passionskirche
25.02.12 Plauen, Malzhaus
26.02.12 Dresden, Societätstheater
28.02.12 Kiel, Kulturforum
29.02.12 Burgdorf, Kulturverein SCENA
01.03.12 Mainz, Frankfurter Hof
02.03.12 Lörrach, Jazzclub
03.03.12 Buchs (CH), Fabriggli
04.03.12 Zürich (CH), Moods im Schiffbau
06.03.12 Regensburg, Leerer Beutel
07.03.12 Wetzlar, Franzis
08.03.12 Bochum, Christuskirche
10.03.12 Langenau
11.03.12 Bonn, Harmonie
12.03.12 Illingen, Illipse
13.03.12 Düsseldorf, Zakk
14.03.12 Trier, Casino am Kornmarkt
15.03.12 Aschaffenburg, Colos-Saal
17.03.12 München, Allerheiligen-Hofkirche
19.03.12 Bruneck (I), Stadttheater
21.03.12 Frick (CH), Monti
28.03.12 Thun (CH), Seepark
29.03.12 Schaffhausen (CH), Kammgarn
30.03.12 Stuttgart, BIX

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